Sport : Kurzmeldungen

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WMFAKTEN

Unfall im Badezimmer

Wegen eines Unfalls im Hotel-Badezimmer hatte Mitfavoritin Stephanie Graf ihre Teilnahme am 800-m-Finale abgesagt. Der Österreicherin war eine Mineralwasserflasche auf den rechten Fuß gefallen. Eine drei Zentimeter lange Schnittwunde musste genäht werden. „Ich zittere am ganzen Körper und bin einfach nur leer“, meinte die 30-Jährige. Bei der EM im Vorjahr in München hatte die Olympia-Zweite nach einer Tumoroperation gefehlt.

Kenteris gibt auf

Olympiasieger Kostas Kenteris verzichtet verletzungsbedingt auf seine Titelverteidigung über 200 m. Der Grieche absolvierte einen letzten Belastungstest und entschied danach endgültig, auf den Vorlauf am Mittwoch zu verzichten. Als Grund nannte Kenteris Leistenbeschwerden. „Ich bin nicht in der Form der letzten Jahre“, hatte der 30 Jahre alte Sportlehrer von der Insel Lesbos schon am vergangenen Samstag bei seiner Ankunft in der französischen Metropole erklärt.

Drummond verzichtet

Der US-Sprinter Jon Drummond hat seinen Verzicht auf einen weiteren Start erklärt. Dies teilte der amerikanische Verband USATF mit. Damit kam Drummond einem drohenden WM-Ausschluss durch den Weltverband IAAF zuvor. Der 34-Jährige hatte nach seiner Disqualifikation im Zwischenlauf fast eine Viertelstundelang auf der Bahn herumgetobt und so für einen Eklat gesorgt. Damit kann der Staffel-Olympiasieger nicht mehr im Sprint-Quartett der USA antreten.

Im Hammerwurf-Finale

Die Frankfurter Hammerwerferinnen Susanne Keil und Betty Heidler haben das Finale am Donnerstag erreicht. Die deutsche Rekordhalterin und Meisterin Keil kam in der Qualifikationsgruppe A mit 66,30 m auf Rang fünf, Heidler überzeugte im zweiten Durchgang als Zweite mit 67,46 m.

Siebenkämpferin in die Staffel

Siebenkampf-Weltmeisterin Carolina Klüft will am Freitag in der schwedischen 4-x-100-m-Staffel starten. Die 20-Jährige aus Växjo, die am Sonntag als dritte Frau der Welt die 7000-Punkte-Barriere übertraf, verzichtete jedoch auf eine einst vorgesehene Teilnahme im Weitsprung.

Meißner disqualifiziert

Nachdem Heike Meißner den Endlauf über 400 m Hürden als Vierte ihres Halbfinal-Laufs erreicht gehabt schien, wurde die Vize-Europameisterin wegen eines Regelverstoßes nachträglich disqualifiziert. Die 33 Jahre alte Chemnitzerin hatte ihr Schwungbein über eine nicht zu ihrer Bahn gehörende Hürde geführt. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) legte gegen den Ausschluss umgehend Protest ein. Eine Entscheidung steht noch aus.

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