Kurzporträt : Die Gegner von Werder Bremen

FC Barcelona:

"Barca", wie der 17-malige spanische Meister genannt wird, zählt zu den erfolgreichsten Fußballclubs in Europa. 1992 gewannen die Katalanen die Champions League, dazu noch drei Mal den UEFA-Cup und vier Mal den Europapokal der Pokalsieger. Mit 125 000 Mitgliedern gilt der FC Barcelona als größter Sportverein der Welt. Auch Papst Johannes Paul II. war Ehrenmitglied. Unter dem niederländischen Trainer Frank Rijkaard gewann das Team in der vergangenen Saison die Meisterschaft vor dem Star-Ensemble von Real Madrid. Im Stadion Camp Nou begeistern Weltklassespieler wie Ronaldinho, Edmilson, Deco oder Stürmer Samuel Eto'o die Zuschauer. Zu Rijkaards Vorgängern auf dem Barca-Trainerstuhl zählten unter anderem Hennes Weisweiler, Udo Lattek und Rinus Michels.

Panathinaikos Athen: Wie Werder erreichte der griechische Vizemeister über die Champions League-Qualifikation die Endrunde. In einer furiosen Aufholjagd machte das Team von Trainer Alberto Malesani mit einem 4:1-Sieg nach Verlängerung gegen Wisla Krakau die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel wett. 18 Mal nahm Panathinaikos am Landesmeister-Wettbewerb teil. 1971 verlor man das Finale 0:2 gegen Ajax Amsterdam. Bekannteste Akteure im Team des 22-maligen Landesmeisters sind der brasilianische Mittelfeldspieler Flavio Conceicao und Stürmer Emmanuel Olisadebe. Der gebürtige Nigerianer geht international für Polen auf Torjagd. Vom Champions League-Sieger FC Liverpool wechselte zu Saisonbeginn Igor Biscan in das Land des Fußball-Europameisters.

Udinese Calcio: Der Champions League-Debütant Udinese Calcio konnte bisher keine internationale Meriten erwerben. Als Vierter der Serie A qualifizierte sich das Team von Trainer Serse Cosmi erstmals für die Königsklasse. Leistungsträger der Mannschaft aus dem norditalienischen Friaul sind Torhüter Morgan de Santis und die Angreifer Antonio Di Natale und David Di Michele. In der Vergangenheit stürmten unter anderem DFB-Teammanager Oliver Bierhoff und Carsten Jancker für Udinese. Auch Italiens Torwart-Denkmal Dino Zoff spielte früher für den Verein, der erst seit 1995 erstklassig ist und als Aktiengesellschaft eingetragen ist. (tso/dpa)

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