Sport : Kurzurlaub in Hoppegarten

Kanzler besucht Galopprennen

Ingo Wolff

Berlin. Das war schon amüsant, was sich da bei der Zusammenstellung für das Hauptrennen am Sonntag auf der Galopprennbahn Hoppegarten ereignete. Es war die Stunde der Zauderer: Sieben von 16 Trainern hatten am Donnerstag plötzlich Bedenken, ob ihre Galopper überhaupt gut genug sind für das wichtigste deutsche Rennen über eine Meile. Neun der ursprünglich gemeldeten Pferde werden nun beim Großen Preis von Deutschland starten, nach dem Rückzug der ängstlichen sieben Trainer.

Dafür sind aber die besten Galopper, die in Deutschland derzeit über die Meile laufen können, übrig geblieben. Ein kleines, erlesenes Feld, das am Sonntag (ab 16 Uhr, live auf RBB Brandenburg) in das Rennen geht. Unter den Startern ist auch das beste deutsche Meilenpferd Martillo. Doch nicht nur das mit 105 000 Euro dotierte Hauptrennen reizt an diesem Wochenende zum Ausflug auf die Rennbahn, wo sich unter anderem auch Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Gattin Doris Schröder-Köpf, Schirmherrin der Veranstaltung, die Ehre geben werden. Der Union-Klub hat die größte Veranstaltung seit dem deutsch-deutschen Renntag im März 1990 akribisch vorbereitet und breit angelegt: Neun Rennen mit 115 Startern stehen auf dem Programm.

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