Sport : Labbadia bleibt Stuttgart treu: Der Trainer verlängert seinen Vertrag bis 2015

Für lange Zeit Schwabe. Jetzt muss Bruno Labbadia nur noch durchhalten. Foto: dpa Foto: dpa
Für lange Zeit Schwabe. Jetzt muss Bruno Labbadia nur noch durchhalten. Foto: dpaFoto: dpa

Stuttgart - Fredi Bobic hat es doch noch geschafft: Im Januar, so hatte der Sportdirektor des VfB Stuttgart verkündet, wolle er die Vertragsverhandlungen mit Trainer Bruno Labbadia abschließen. Zwei Tage vor Monatsende verkündete der Fußball-Bundesligist die Verlängerung bis zum 30. Juni 2015. Auch Co-Trainer Eddy Sözer bleibt den Schwaben erhalten.

Im Dezember 2010 hatte der 46 Jahre alte Labbadia den VfB auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen. In einem Kraftakt führte er die Mannschaft noch auf Platz zwölf. „Bruno Labbadia hat in den gut zwei Jahren, die er beim VfB Stuttgart tätig ist, sehr gute Arbeit geleistet. Er hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen, stetig weiterentwickelt und in der vergangenen Saison in den internationalen Wettbewerb geführt“, lobte VfB-Präsident Gerd E. Mäuser seinen Cheftrainer.

In der laufenden Saison ist Stuttgart noch in allen drei Wettbewerben vertreten. Im DFB-Pokal trifft der Bundesliga- elfte auf den VfL Bochum. In der Europa League ist der KRC Genk aus Belgien der nächste Gegner. Trotz der sportlichen Weiterentwicklung während seiner Amtszeit hatte sich Labbadia in den vergangenen Wochen eine Verlängerung mit Verweis auf die Sparmaßnahmen im Verein und den für seinen Geschmack zu kleinen Kader offen gehalten. Im Dezember hatte Labbadia gesagt, er wolle sich erst mal „die Freiheit nehmen und beobachten, welchen Weg der Klub“ einschlägt.

„Seitdem wir hier angefangen haben, sind wir diesen intensiven Weg bedingungslos mitgegangen. Dieser Weg ist für uns noch lange nicht zu Ende“, sagte Labbadia. „Es gilt nun die geschaffenen Strukturen in der Mannschaft sowie im gesamten Verein auszubauen.“

Sportdirektor Bobic kann damit einen weiteren Erfolg für sich verbuchen. Erst verlängerte Christian Gentner, dann Georg Niedermeier und schließlich auch der japanische Abwehrspieler Gotoku Sakai, alle bis 2016. Nun bekam Bobic wie veranschlagt noch im Januar die Unterschriften von Labbadia und Sözer. „Seit dem Amtsantritt sind wir mit der Arbeit des gesamten Trainerteams sehr zufrieden. Sie genießen bei uns großes Vertrauen.“ dpa

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