Länderspiel : Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Lehmann

: Dirigierte lautstark die Abwehr. Ein starker Rückhalt. Nur mit ganz großen Paraden konnte er im Duell mit Kahn nicht punkten.

Friedrich: Ihn auf der rechten Außenbahn zu belassen, war die richtige Entscheidung. Unüberwindlich im Zweikampf, solide Pässe.

Mertesacker: Ein Stellungsfehler gegen Henry konnte seinen guten Auftritt nicht trüben. Die beste Leistung seit dem Confed-Cup.

Huth: Klinsmanns Vertrauen in den Wackelkandidaten wurde belohnt. Stand sicher. Auch ohne Spielpraxis Lufthoheit gegen Trezeguet.

Jansen: Mit mutigen Vorstößen und solide in der Defensive. Bestätigte seine Position als erste Lahm-Alternative für die linke Abwehrseite.

Deisler: Bis zum Aus mit Fleischwunde ein starkes Duo mit Friedrich. Gefährliche Flankenläufe. Nur der letzte Pass kam nicht an.

Frings: Dauerläufer im Mittelfeld. Enorm bissig in den Zweikämpfen. Eroberte die Bälle und behauptete sie. Half auch seinen Nebenleuten.

Ballack: Nach fünf Minuten wieder am Oberschenkel verletzt, opferte sich der Kapitän für das Team auf und glänzte als Spielgestalter.

Schneider: Arbeitete erst rechts, dann links im Team mit. Bewegte aber in der Offensive zu wenig. Schöpfte seine Fähigkeiten nicht aus.

Klose: Zeigte in seinem 50. Länderspiel erst nach der Pause ein hohes Laufpensum. Beendete das Jahr aber ohne Nationalmannschafts-Tor.

Podolski: Als hängende Spitze erste Halbzeit immer anspielbar und sehr aktiv. Pech bei Distanzschuss. Am Ende ging ihm die Kraft aus.

Schweinsteiger: Für Deisler eingewechselt. Deutlich stärker als der Teamkollege. Hatte nach Ballack-Traumpass Siegtor auf dem Fuß.

Borowski: Löste Schneider ab. Kämpfte auf der rechten Seite mit für das 0:0.

Kuranyi: Kam die letzten acht Minuten für Podolski. Musste vor allem nach hinten arbeiten.

(tso/dpa)

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