Sport : Langlauf: Auch ohne Stars vorne Die Deutschen erreichen gute Plätze in Russland

Rybinsk - Auch ohne Axel Teichmann und Tobias Angerer gehören die deutschen Langläufer zur Weltspitze. Während sich Teichmann und Angerer im Höhentrainingslager in den italienischen Alpen auf die Tour de Ski vorbereiten, holte René Sommerfeldt am Samstag im russischen Rybinsk als Fünfter im ersten Massenstart-Wettbewerb der Saison erneut eine gute Platzierung. Über 30 Kilometer in der Freien Technik musste er sich im Schlussspurt nur Tor-Arne Hetland aus Norwegen, Ville Nousiainen (Finnland), Pietro Piller-Cottrer und dessen italienischem Landsmann Valerio Checchi geschlagen geben.

Bundestrainer Jochen Behle war zufrieden. „René hatte etwas Pech, weil ihm im entscheidenden Moment einer auf die Stöcke getreten ist und dadurch ein kleines Loch nach vorne entstand. Aber er hat sich hervorragend präsentiert“, sagte Behle. Sommerfeldt selbst hatte sich zwischenzeitlich mehr ausgerechnet. „Aber das Missgeschick hat mich doch aus dem Rhythmus gebracht. Ich wollte auf der Zielgeraden zwar noch etwas reißen, aber das klappte dann nicht mehr“, sagte der Oberwiesenthaler.

Bei den Frauen holte sich über 15 Kilometer die norwegische Sprintweltmeisterin Astrid Jacobsen ihren ersten Weltcupsieg. Evi Sachenbacher-Stehle aus Reit im Winkl als Vierte, Claudia Künzel-Nystad aus Oberwiesenthal als Sechste und Katrin Zeller aus Oberstdorf als Achte schafften das beste deutsche Teamergebnis des Winters. Sachenbacher-Stehle war aber nur eingeschränkt zufrieden. „Ich wäre schon gern auf das Podest gesprungen, aber natürlich freue ich mich auch sehr über Platz vier“, sagte sie. Etwas Spaß dürfte es den meisten Athleten gemacht haben: Über 15 000 Besucher sorgten für hervorragende Stimmung im Stadion und an der Strecke. dpa

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