• Lautern auf Abstiegsplatz ins neue Jahr Nach Niederlage gegen Frankfurt wenig Hoffnung

Sport : Lautern auf Abstiegsplatz ins neue Jahr Nach Niederlage gegen Frankfurt wenig Hoffnung

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Kaiserslautern - Momentan scheitern selbst Pfälzer am 1. FC Kaiserslautern. Nach der dritten Niederlage im dritten Spiel wirkte der als Hoffnungsträger und Identifikationsfigur verpflichtete neue Trainer Wolfgang Wolf ratlos und flüchtete sich in Durchhalteparolen. „Wir verfallen jetzt nicht in Trauer. Die Lage ist zwar deprimierend, aber wir haben noch eine lange Saison vor uns und immer noch die Möglichkeit, nicht abzusteigen“, sagte Wolf nach seiner Heim-Premiere, „die ich mir anders vorgestellt hatte“. Nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt – dem 13. sieglosen Spiel in Serie – steht fest, dass der FCK auf einem Abstiegsplatz überwintern wird. Angesichts der neun Punkte aus 16 Spielen macht sich langsam Resignation am Betzenberg breit. Um den zweiten Abstieg nach 1996 doch noch zu verhindern, will Wolf zunächst „am Samstag gegen Wolfsburg irgendwie drei Punkte holen“. Sich in die Winterpause retten und „dann wieder anzugreifen“, hatte sich der 48-Jährige beim Amtsantritt vorgenommen. Dazu will der Verein laut Team-Manager Olaf Marschall das leblose Team trotz leerer Kassen in der Winterpause mit einem Spieler für das defensive Mittelfeld verstärken.

Die Frankfurter dagegen finden sich nach schwachem Saisonstart erstmals auf einem einstelligen Tabellenplatz (9.) wieder. Trainer Friedhelm Funkel bremste indessen mit der ihm eigenen Bescheidenheit aufkeimende Euphorie: „Das ist noch gar nichts und nur eine Momentaufnahme. Es gab schon Mannschaften, die sind mit 26 Punkten in die Winterpause gegangen und dann noch abgestiegen.“ In Kaiserslautern würde man die 26 Punkte wohl trotzdem lieber nehmen. dpa

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