Sport : Lautern taumelt und trifft zu selten

Kaiserslautern - Selbst Felix Magath fühlte sich als Trainer des VfL Wolfsburg nach dem torlosen Unentschieden am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern bemüßigt, etwas zur Personaldiskussion um seinen Amtskollegen Marco Kurz beizutragen: „Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft für den Trainer gespielt hat“.

Es reichte dennoch auch im 14. Spiel hintereinander nicht für einen Sieg für die Pfälzer. Auch der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz hatte eine zumindest im Einsatzwillen verbesserte Mannschaft gesehen: „Mit der Leistung kann man sicher zufrieden sein, mit dem Ergebnis natürlich nicht“, sagte der 49-Jährige nach dem Spiel, bei dem Fans auf ein Plakat gefordert hatten: „Kämpft oder schert euch zum Teufel!“ Das 0:0 wirft den Vorjahressiebten auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Vor der Partie hatte Kuntz angedeutet, dass das Ergebnis Einfluss auf Kurz' Job haben könnte, was er nach der Partie relativierte: „Der Trainer bleibt. Es ist natürlich ein Tagesgeschäft. Am besten punkten wir in Stuttgart, dann habe ich ein ruhigeres Wochenende.“ Alles deutet darauf hin, dass Kurz eine weitere Woche Schonfrist erhält. Der Druck auf den Trainer ist nach der Partie nicht geringer geworden.

„Wir schießen keine Tore“, fasste Kuntz die Situation zusammen. Mit 16 Toren hat der FCK den harmlosesten Sturm im deutschen Profifußball.dpa

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