Sport : Leichtathletik: Golden League ohne Monte Carlo

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Zürich Nachdem bei den Weltmeisterschaften in Helsinki Preisgelder in Höhe von 7,3 Millionen Dollar zu gewinnen waren, folgen die Leichtathleten auch weiterhin dem Lockruf des Geldes. Nach Zürich (nach Redaktionsschluss beendet) folgen in diesem Jahr noch Sheffield, Linz, Brüssel, Rieti/Italien, Berlin sowie das Weltfinale in Monte Carlo (9./10. September). „Wir befinden uns in einer Umbruchphase. Entschieden ist, dass die Golden League als Spitzenprodukt weiter bestehen bleibt“, sagte Hansjörg Wirz, Meeting-Direktor in Zürich und Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes EAA. 2006 bezeichnete er als Übergangsjahr. Wie Brüssels Meeting-Chef Wilfried Meert nach einem Gespräch mit IAAF-Präsident Lamine Diack geht Wirz davon aus, dass Monte Carlo nach der Abgabe des Weltfinales an Stuttgart nicht zur Golden League aufsteigt. „Die Tendenz zu noch mehr Meetings wäre nicht so gut, das hatten wir schon. Die anderen Kontinente benötigen ein eigenes Wettkampfprogramm wie wir in Europa“, sagte er.

Auch der Jackpot soll als bindendes Element der Serie beibehalten werden. „Wir müssen aber eine Form finden, in der die Chance, daran zu partizipieren, länger offen bleibt“. Wirz kann sich vorstellen, dass nach Anzahl der Siege zum Schluss ein Betrag ausgeschüttet wird. dpa

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