Leichtathletik : Kenianischer Doppelsieg in Berlin

Die 25. Auflage der "25 km von Berlin" ist mit einem kenianischen Doppelerfolg zu Ende gegangen. Bei den Männer siegte Luke Kibet, Rose Cheruiyot lief als erste Frau durchs Ziel. Insgesamt waren 9672 Läufer aus 45 Ländern an den Start gegangen.

Berlin (08.05.2005, 12:59 Uhr) - Die Kenia-Power hat sich auch beim Jubiläum der «25 km von Berlin» durchgesetzt. Die afrikanischen Klasseläufer Luke Kibet (1:13:51 Stunden) und Rose Cheruiyot (1:24:46 Stunden) überquerten am Sonntag bei der 25. Auflage des Traditionslaufes als erste die Ziellinie im Olympiastadion und sicherten sich die jeweils 2000 Euro Siegprämie.

Es war der achte kenianische Doppelerfolg bei Männern und Frauen seit 1979. Lediglich im Jahr 2000 hatten der Slowake Robert Stefko und die Russin Madina Biktagirowa kenianische Erfolge verhindert. Der Wind und eine empfindliche Kühle verhinderten allerdings dieses Mal, dass die Streckenrekorde von Paul Kosgei, der im Vorjahr mit 1:12:45 Stunden sogar Weltrekord gelaufen war, und Susan Chepkemei (1:24:29/1999) nie in Gefahr kam.

Bester Deutscher auf Platz 15

In der Männer-Konkurrenz hatten bis zum Durchgang beim Halbmarathon noch fünf Kenianer in Front gelegen. Aus dieser Gruppe lösten sich in der Schlussphase der Vorjahreszweite Luke Kibet sowie Simion Kiprop und machten den Sieg schließlich unter sich aus. «Nach meinem zweiten Platz im Vorjahr wollte ich dieses Mal unbedingt gewinnen. Schade nur, dass de widrige Wind eine noch bessere Zeit verhinderte», sagte Kibet. Als bester Europäer hinter zwölf Kenianern kam der Belgier Rik Ceulemans in 1:19:45 Stunden auf Rang 13 ins Ziel. Schnellster Deutscher war Christian Grunder (Geiselhoering/ 1:28:32) auf Rang 15.

Bei den Frauen hatte sich von Anfang an ein Trio abgesetzt. Am Ende gab es dann auf den letzten hundert Metern im Olympiastadion ein zähes Ringen zwischen Rose Cheruiyot und Dire Arissi (Äthiopien), das die Kenianerin nach zweimaligem Führungswechsel knapp zu ihren Gunsten entschied. Karster Parsiegla aus Berlin (1:45:14) konnte sich als Siebte im Vorderfeld platzieren. (tso)

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