Leichtathletik : Lobinger kritisiert verpassten Neuanfang

Tim Lobinger hat den Deutschen Leichtathletik-Verband scharf angegriffen. Nach der Pleite in Peking wurden keine Konsequenzen gezogen, moniert der Stabhochspringer.

Tim Lobinger
Tim Lobinger kritisiert den Verband. -Foto: dpa

Frankfurt/MainMit einem Rundumschlag hat Stabhochspringer Tim Lobinger den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) angegriffen. "Nach den neuesten Entscheidungen und den letzten zwölf Monaten Verbandsführung ist die Rolle des stillen Beobachters einfach nicht mehr zu ertragen. Denn so geht die Leichtathletik Deutschlands in Rekordzeit zu Boden", sagte der zweimalige Vize-Europameister und deutsche Rekordhalter aus München in einem Beitrag auf seiner Homepage (www.tim-lobinger.de) unter der Überschrift: „...tot...toter...DLV“.

Lobinger reagierte damit auf die ausgebliebenen Strukturveränderungen beim Verband nach dem Olympia-Debakel. Er kritisiert, dass es nach dem schwachen Abschneiden der deutschen Leichtathleten in Peking weder zu grundlegenden strukturellen noch zu personellen Veränderungen gekommen ist. "Viele wünschten sich einen ähnlich konsequenten Personalwechsel wie in den USA und in England nach einem schlechten Abschneiden bei den Olympischen Spielen", hieß es auf seine Website. (leu/dpa)

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