Leichtathletik : Superstar Liu Xiang war gegen Ausscheiden versichert

Für Chinas verletzten Hürdensprinter Liu Xiang könnte sich sein Ausscheiden aus den olympischen Wettkämpfen als durchaus lukrativ erweisen. Er war gut versichert.

Das Versicherungsunternehmen Ping An hatte der populären Werbefigur eine für ein Jahr lang gültige Versicherung in Höhe von 100 Millionen Yuan (10 Millionen Euro) geschenkt, die im Fall einer Verletzung durch einen Unfall ausgezahlt werden sollte. Laut der Zeitung „Shanghai Daily“ vom Mittwoch erklärte das Unternehmen, dass die Ansprüche derzeit geprüft werden.

Der Star-Leichathlet, hat sich unterdessen mit großer Geste bei seinen enttäuschten Landsleuten entschuldigt. Seine Verletzung an der Achillessehne sei für ihn „unerträglich“ gewesen, sagte der sichtlich niedergeschlagene Hürdenläufer im staatlichen chinesischen Fernsehen.

"Ich werde wiederkommen"

„Es tut mir so leid. Ich sagte mir, ich muss laufen, weil mich so viele Menschen unterstützten. Aber es ging einfach nicht.“ Der 25-Jährige kündigte seinen Fans ein baldiges Comeback an. „Ich kann Niederlagen nicht gut hinnehmen.
Ich werde wiederkommen“, sagte Liu.

Am Montag war Liu nach nur wenigen Schritten aus dem 110-Meter-Hürdenlauf ausgestiegen, sein Trainer brach darauf vor Journalisten in Tränen aus. (AFPdpa)

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