Leichtathletik-WM : Hürdenläuferin Ogoegbunam hat gedopt

Berlin erlebt seinen zweiten Doping-Fall: Die Nigerianerin Amaka Ogoegbunam wurde positiv getestet. Ihr droht eine zweijährige Sperre.

Die 400-Meter-Hürdenläuferin Amaka Ogoegbunam aus Nigeria ist der zweiten Doping-Fall bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Wie der Weltverband am Freitag in Berlin mitteilte, wurde sie bei einer Wettkampfkontrolle nach dem Halbfinale am Dienstag auf das verbotene anabole Steroid Metenolon getestet.

Ogoegbunam war im Vorlauf am vergangenen Montag in 55,80 Sekunden eine persönliche Bestzeit gerannt. Die Athletin hat auf die B-Probe verzichtet und wurde suspendiert. Sie erwartet nun eine Sperre von zwei Jahren.

Bereits am Samstag war der marokkanische Hindernis-Läufer Jama Chatbi bei der WM des Dopings überführt worden. Der 25-Jährige hatte sich als Elfter in den Vorläufen für das Finale über 3000 Meter Hindernis am  Dienstagabend qualifiziert. Die Nachricht, dass Chatbi am Samstag bei derTrainingskontrolle positiv getestet wurde, kam unmittelbar vor dem Endkampf.
 

Quelle: ZEIT ONLINE, jg, dpa, bm

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben