• Leichter Rückschlag für Hansa Rostock Beim 0:0 gegen Cottbus viele Chancen vergeben

Sport : Leichter Rückschlag für Hansa Rostock Beim 0:0 gegen Cottbus viele Chancen vergeben

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Rostock - Marcel Schied hatte bis zum Schluss gehofft, dass „vielleicht doch noch einer durchrutscht“. Vergeblich. Den 22 Jahre alten Stürmer von Hansa Rostock wurmte mächtig, dass er im Heimspiel der Zweiten Fußball-Bundesliga gegen Energie Cottbus nicht selbst schon frühzeitig die Entscheidung herbeigeführt hatte. „Ich habe vor der Pause drei, vier hundertprozentige Chancen vergeben“, haderte er. Es war für Schied nur ein schwacher Trost, dass sich auch seine Kollegen nicht geschickter anstellten. Und so endete die lange Zeit turbulente Partie vor 22 000 Zuschauern im Ostseestadion torlos. Ein kleiner Dämpfer für die Rostocker, die zuletzt vier Heimsiege in Folge verbucht hatten.

„Wir sind schlecht ins Spiel reingekommen, haben zunächst nicht agiert, sondern nur reagiert“, bemängelte der Cottbuser Trainer Petrik Sander. Großes Glück hatte seine Elf, als Schied kurz vor der Halbzeit Energie-Torwart Tomislav Piplica schon überwunden hatte, sich dann aber Verteidiger Zoltan Szelesi im letzten Moment in die Schussbahn warf. „In einigen Situationen hat meiner Mannschaft die letzte Konsequenz vor dem Tor gefehlt. Daran müssen wir arbeiten“, sagte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf.

Die Rostocker hatten stark begonnen. Mit enormem Kampfgeist trugen sie dazu bei, dass das Publikum trotz der Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht zu frösteln brauchte. Vor allem Torhüter Piplica, obwohl nicht immer ganz sicher wirkend, verhinderte mehrfach mit guten Paraden ein Gegentor. Ihr hohes Anfangstempo konnten die Rostocker allerdings nicht durchhalten, nach dem Seitenwechsel ließ ihr Druck merklich nach. Dass sie ihr Arbeitspensum nicht richtig eingeteilt hatten, gab auch Stürmer Rade Prica später zu: „Wir wollten vielleicht vor der Pause zu viel, so dass wir dann nachher keine Kraft mehr hatten.“ Tsp

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