Sport : Leiden lernen als Fan von MTK Budapest

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Meine Wurzeln liegen in Ungarn, auch wenn ich in Bayern geboren bin. Zwei Onkel von mir waren ungarische Nationalspieler in den Fünfzigern, nach dem einen – Szusza Ferenc – wurde das Stadion von Ujpest benannt. Ich bin also Fan der ungarischen Nationalmannschaft und reise auch zu den EM-Qualifikationsspielen. Einen Lieblingsverein habe ich auch: MTK Budapest, der jüdische Klub in der Stadt. Eigentlich sehr erfolgreich, wenn denen nicht immer so blöde Fehler passieren würden. In einem Champions-League- Spiel – gegen Trondheim war es wohl – haben sie geführt, dann fiel das Flutlicht aus. Im Wiederholungsspiel sind sie dann rausgeflogen. Als MTK-Fan lernt man eben leiden.

Sandor Bognar, 38, ist Übersetzer und wohnt in Berlin-Mitte.

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