Leistungsträger : Handball: Füchse rätseln um Wilczynski

So langsam entwickelt es sich zum Wochenquiz, ob Konrad Wilczynski wieder für die Füchse spielen kann. Auch vor dem Heimspiel am Montag gegen TuS N-Lübbecke ist erneut keine eindeutige Antwort möglich.

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Berlin -  „Das entscheidet der Trainer unmittelbar vor dem Spiel“, sagt der Österreicher, der sich bei der Handball-EM im Januar eine Handwurzelverletzung zugezogen hatte. Er sei noch nicht schmerzfrei, außerdem fehle es durch den Tapeverband an Beweglichkeit in der rechten Wurfhand. „Ich stehe aber nach wie vor dazu, dass ich mich für eine konventionelle Heilung entschlossen habe, nicht für eine Operation“, sagt der Linksaußen.

Bis zum Ende der ersten Halbserie war Wilczynski einer der Leistungsträger bei den Berlinern. Sein Glück und das der Füchse ist, dass Geschäftsführer Bob Hanning mit der kurzfristigen Verpflichtung von Ivan Nincevic auf dieser Position einen gleichwertigen Ersatz gefunden hatte. „Damit wurde mir der Druck genommen, mit einem zu frühen Wiedereinsatz das Risiko einer erneuten Verletzung eingehen zu müssen“, sagt Wilczynski. Das hört sich eher danach an, als würde es auch gegen den Aufsteiger erneut nichts mit einem Einsatz werden.

Gegen TuS N-Lübbecke (17 Uhr, live im DSF), den Besten der drei Aufsteiger, wird es wie schon beim letzten Heimspiel gegen Wetzlar schwer. Zumal sich bei den Gästen Michal Jurecki bei Trainer Patrik Liljestrand zurückgemeldet hat. Ein vermeintlicher Bandscheibenvorfall erwies sich als Überbelastung der Wirbelsäule, die man im Laufe der Woche in den Griff bekommen hat. Gemeinsam mit Arne Niemeyer bildet der polnische Nationalspieler ein torgefährliches Duo im Rückraum, das gegen jede Spitzenmannschaft bestehen kann. Nur mit einer starken Deckung werden die Füchse sich diesmal durchsetzen können. Und im Angriff müssen die Chancen clever genutzt werden. Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren war Konrad Wilczynski erfolgreichster Werfer der Bundesliga.

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