Leserdebatte : Toppmöller kritisiert Babbel und fordert Ehrenkodex für Trainer

Der langjährige Bundesligatrainer Klaus Toppmöller attackiert seinen Kollegen Markus Babbel wegen dessen Wechsels von Hertha zu Hoffenheim. Ein Ehrenkodex solle das Hin und Her innerhalb einer Saison verhindern. Was meinen Sie?

Bäumchen wechsel dich. Eben noch mit Hertha-Emblem auf der Jacke, jetzt schon Hoffenheimer: Trainer Markus Babbel. Foto: dpa
Bäumchen wechsel dich. Eben noch mit Hertha-Emblem auf der Jacke, jetzt schon Hoffenheimer: Trainer Markus Babbel.Foto: dpa

"Wenn ich Trainer bei Hertha BSC bin und in derselben Saison zur TSG Hoffenheim wechsle, dann ist das für mich nicht zu akzeptieren", schreibt Toppmöller in einem Gastbeitrag für das Fußballfachblatt "Kicker" (Donnerstagausgabe). Dass ein Trainer innerhalb einer Saison zwei Klubs betreue, dürfe nicht erlaubt sein.

Ihm, Toppmöller, sei auch bewusst, dass es streng nach dem Arbeitsrecht da keine Verbotsregeln geben dürfe. Deshalb schlägt der frühere Torjäger und langjährige Bundesliga-Trainer, der 2002 mit Bayer Leverkusen im Champions-League-Finale stand und gegen Real Madrid verlor, einen freiwilligen "Ehrenkodex" vor. Das "wäre das richtige Signal".

Was meinen Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser? Hat Klaus Toppmöller Recht? Oder ist es im Gegenteil das gute Recht Markus Babbels, auch im Laufe der Saison die Vereine zu wechseln? Kann ein Ehrenkodex unter Trainern eine Lösung sein? Und wäre der überhaupt umsetzbar? Oder hat womöglich der Begriff "Ehre" im Profifußball ohnehin nichts verloren? Kommentieren und diskutieren Sie mit. Bitte nutzen Sie dazu die einfach zu bedienende Kommentarfunktion etwas weiter unten auf dieser Seite.

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