Sport : Letzte Hoffnung

Eintracht Frankfurt kämpft noch: 3:2 gegen Bochum

Hartmut Scherzer

Frankfurt/Main - Unter der Woche war Richtfest gefeiert worden im Waldstadion. Der Rohbau ist jetzt rund. Das Fünkchen Hoffnung glimmt wieder in Frankfurt, dass auch in der kommenden Saison Bremen und Bayern und nicht Aue und Burghausen in die künftige Super-Arena kommen. Denn die Eintracht nutzte durch ein 3:2 über den VfL Bochum die letzte Chance für den vielleicht doch noch möglichen Erhalt der Erstklassigkeit. Drei Punkte trennen die Hessen vom rettenden 15. Platz.

Die 31000 Zuschauer auf der fast ausverkauften Großbaustelle trauten ihren Augen nicht, mit welcher Hingabe die zuletzt so schlappe Eintracht die Himmelsstürmer aus dem Pott in der ersten halben Stunde überrannte. Preuß und Puljiz sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Doch Hashemian schaffte noch vor der Pause mit der ersten Bochumer Chance den Anschluss. Als dann auch noch die Frankfurter Defensivstrategen Hertzsch und Schur verletzt ausfielen und Bochum durch Wosz gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit der Ausgleich gelang, sah es schlecht aus für die Eintracht. Bochum war fortan die spielbestimmende Mannschaft, doch die größere Moral hatte die Eintracht. Amanatidis schaffte mit einem Freistoß den dritten Treffer, der dann zum Sieg reichte. „Fantastisch, wie die Mannschaft gekämpft und gut Fußball gespielt hat“, schwärmte Trainer Willi Reimann .

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