Leverkusen - Mainz 2:2 : Castro rettet Bayer einen Punkt

Gonzalo Castros Tor bewahrt Bayer Leverkusen beim 2:2 gegen Mainz 05 vor einer Heimniederlage. Stefan Kießling hatte die Gastgeber in der ersten Hälfte in Führung gebracht, doch Adam Szalai und Marcel Risse drehten ind er zweiten hälfte die Begegnung.

Rettete Bayer Leverkusen in der Schlussphase mit seinem Tor zumindest einen Punkt: Gonzalo Castro.
Rettete Bayer Leverkusen in der Schlussphase mit seinem Tor zumindest einen Punkt: Gonzalo Castro.Foto: dpa

Gonzalo Castro hat Bayer Leverkusen gerade noch vor der ersten Heimniederlage der Saison bewahrt. Der Mittelfeldspieler erzielte drei Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 2:2 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 und rettete den Leverkusenern, die in Führung gegangen waren, zumindest einen Punkt. Bayer, das nun sieben Mal in Folge ungeschlagen blieb, tritt in der Liga weiter auf der Stelle.
Stefan Kießling hatte vor 28.077 Zuschauern in der Leverkusener Arena die Gastgeber in Führung gebracht. Doch Adam Szalai und der frühere Leverkusener Marcel Risse schafften in der zweiten Halbzeit mit ihren Toren noch die Wende. Doch zum dritten Mainzer Sieg in Serie reichte es dank Castros Treffer doch nicht.
Die Leverkusener, bei denen Nationalspieler Lars Bender nach auskurierter Kniereizung für den verletzten Stefan Reinartz (Leistenprobleme) ins Team rückte, begannen mit viel Schwung und setzten die Mainzer von Beginn an unter Druck. Doch einmal mehr war die Chancenverwertung das große Manko. So vergaben Michal Kadlec und zweimal Kießling noch in den ersten 15 Minuten beste Gelegenheiten.Die Gäste beschränkten sich in dieser Phase auf Ergebnissicherung und hatten dabei Glück, dass es der ehemalige Mainzer Andre Schürrle mit seinem früheren Klub offenbar gut meinte. Denn zunächst scheiterte Schürrle freistehend an Torwart Christian Wetklo und auch den verunglückten Nachschuss von Karim Bellarabi konnte der pfeilschnelle Angreifer nicht im Tor unterbringen. Eine Minute später rutschte erneut Schürrle um Zentimeter an einer Hereingabe von Bellarabi vorbei.

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Kurz vor der Pause passierte es dann doch: Kießling traf per Kopf nach Flanke von Daniel Carvajal. Der vehemente Protest der Mainzer, wonach der Ball nicht die Linie überschritten habe, erwies sich in der Fernsehzeitlupe als ungerechtfertigt. Für Kießling, der vor gut einer Woche zum zweiten Mal Vater wurde, war es der siebte Treffer im elften Pflichtspiel der Saison.


Nach dem Seitenwechsel agierten die Mainzer mutiger und fanden auch häufiger den Weg in die Hälfte des Gegners. Dabei hatte Ivanschitz auch gleich eine gute Chance, doch sein Schuss aus gut 16 Metern wurde von Simon Rolfes noch zur Ecke abgefälscht (49.). Die Leverkusener verstanden es dagegen nicht, ihre größeren Räume zu nutzen und erhielten dafür prompt die Quittung. Nach Flanke von Zdenek Pospech war Szalai einen Tick schneller als sein Gegenspieler Philipp Wollscheid und spitzelte den Ball ins lange Eck. Es war bereits das vierte Saisontor des Ungarn. Doch es kam noch schlimmer für Bayer. Aus halbrechter Position traf der eingewechselte Risse zum 2:1 für die Rheinhessen. Castro verhinderte mit seinem Treffer Schlimmeres. (dapd)

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