• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Foto: dpa
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Am weitesten hatte es Papiss Demba Cissé am zweiten Spieltag gegen Nürnberg. Da verwandelte er einen Elfmeter zum 1:1, den Siegtreffer zum 2:1 köpfte er dann am Fünfmeterraum. Die durchschnittliche Entfernung, aus welcher der Senegalese seine Tore erzielt, liegt ungefähr bei 6,25 Metern. Er gehört zu einer Spezies, die auch im heutigen Fußball immer noch gebraucht wird: dem „Knipser“. Vier Tore waren es bislang in dieser Saison, gemeinsam mit dem Lauterer Srdjan Lakic führt er die Torschützenliste der Bundesliga an. Schon in der vergangenen Rückrunde hatte Cissé sechsmal getroffen. Im März wurde er fast berühmt, weil er gegen Hannover mehrfach aus allerkürzester Entfernung vorbeischoss und dann noch ins eigene Tor traf. Als Trainer Robin Dutt vor dieser Saison dann gefragt wurde, wie er den nach Gladbach abgewanderten Mohamadou Idrissou ersetzen wolle, sagte Dutt, er habe doch schon Ersatz. Seit Beginn des Jahres spielt der 25-Jährige Cissé in Freiburg, zuvor traf er für den FC Metz in Frankreichs Zweiter Liga. Auch Hannover war interessiert, mit mehr als einer Million Euro Ablöse ist er der teuerste Freiburger Einkauf aller Zeiten. Er trainiert gerne „deutsch“, weil hier so viel gelaufen wird. Cissé ist ungemein schnell und technisch stark, das kommt ihm beim Vollenden zugute, auch wenn es unorthodox aussieht. Cissé bereitet das Knipsen selbst mit vor, da er immer anspielbar ist und den Ball in Bedrängnis zu halten vermag. Er ist ein Mannschaftsspieler – nach Länderspielen ruft er den Trainer an und teilt mit, dass alles in Ordnung ist. Freiburg hat ihm einen Vertrag für viereinhalb Jahre gegeben.

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