• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Zwei Heimspiele gegen Bayern München hat der Hamburger SV zuletzt gewonnen, jeweils mit 1:0. Das Siegtor erzielte jeweils Mladen Petric. Der Kroate ist nach einer Wadenverletzung wieder fit, wird am Freitag gegen die Bayern aber wohl nicht in der HSV-Startelf stehen. Es gibt keinen rechten Platz mehr für den Angreifer, der vor zwei Jahren meinte, vom heutigen Tabellenführer Borussia Dortmund zu einem Klub zu wechseln, der „ein oder zwei Schritte weiter“ sei.

Petric traf zuverlässig in Bundesliga und Europapokal, mit seinem guten Kopfballspiel oder seiner fantastischen Schusstechnik. Augenblicke der Schönheit sind seine Tore, wenn er einen Freistoß über die Mauer hebt oder den Ball mit seinem linken Fuß in den Winkel zimmert. Das geht auch volley, wie beim Ausgleichstreffer im Derby gegen den FC St. Pauli, seinem einzigen Saisontor. Da war Petric eingewechselt worden, für Paolo Guerrero. Trainer Armin Veh setzt eher auf den kampfstarken Peruaner für die Rolle in der Zentrale der offensiven Dreierreihe hinter Ruud van Nistelrooy. Die Ballbehandlung des dribbelstarken Petric ist zwar eine Augenweide, der geborene Vorbereiter ist er aber nicht. Es liegt ihm auch nicht, um den Strafraumstürmer van Nistelrooy herum zu stürmen, er braucht selbst etwas Platz. Um den starken Techniker unterzubringen, testete Veh den 29-Jährigen vor der Saison auch auf der Außenbahn, dafür ist er aber nicht schnell genug. Der selbstbewusste Petric wollte daraufhin zum VfB Stuttgart wechseln, der aber eine zu geringe Ablösesumme bot. Jetzt sitzt einer der tollsten Fußballer der Liga meist auf der Bank. Vielleicht wird er gegen Bayern ja eingewechselt.

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