• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Außer dem „Nutella-Fluch“ kann ihn nichts aufhalten. Seit Beginn des Jahres spielt Mats Hummels in der Werbung mit, die für viele andere von Benjamin Lauth bis Kevin Kuranyi zeitgleich mit dem Anfang vom Ende der Hoffnungen in der Nationalmannschaft kam. Hummels tritt gemeinsam mit Manuel Neuer und Mesut Özil auf, und ähnlich sicher wie deren Platz scheint es, dass Hummels, der im Frühjahr im Test gegen Malta schon eine Halbzeit in der Nationalelf spielte, bald fest zum Kader von Joachim Löw gehört. Zu dieser Zeit sagte Hermann Gerland, der Kotrainer von Bayern München: „Ich habe es immer gewusst: Wir hätten ihn nie abgeben dürfen.“ Zwölf Jahre spielte Hummels für den FC Bayern und wurde wegen der großen Konkurrenz Anfang 2008 an den BVB ausgeliehen, der ihn 2009 für nur vier Millionen Euro fest verpflichtete. Der 21-Jährige strahlt große Ruhe aus und kann auch auf der Sechserposition spielen. Für Innenverteidiger wird ein gutes Passspiel in der Spieleröffnung immer wichtiger, hier ist Hummels gut, aber nicht ganz so stark wie Holger Badstuber. Zu seinen besonderen Fähigkeiten zählt neben seiner Übersicht über das Geschehen das Kopfballspiel. Das können andere auch wie der Hoffenheimer Josip Simunic, der defensiv alles in der Luft abräumt. Hummels zählt aber zu den Wenigen, die offensiv mit dem Kopf sehr torgefährlich sind. Seit zweieinhalb Jahren ist die Dortmunder Defensive mit ihm zuverlässig sicher, sein Anteil am aktuellen Erfolg wird wegen Nuri Sahin, Shinji Kagawa oder Lucas Barrios aber oft übersehen.

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