• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Erst einmal in den Kraftraum wurde Sebastian Rudy von Trainer Christian Gross geschickt, als dieser vor einem Jahr zum VfB Stuttgart kam. Zwar galt der damals 19-Jährige schon seit Jahren als großes Talent, das Kevin Kuranyi, Sami Khedira oder Mario Gomez folgen sollte. Das schaffte Rudy insofern schneller als gedacht, als er im Sommer den Verein wechselte. Bis dahin gewann Stuttgart mit dem inzwischen entlassenen Gross auf der Bank Spiel um Spiel, der technisch und taktisch versierte Rudy brachte es aber dauerhaft nur zum Einwechselspieler. Gross kritisierte das mangelnde Durchsetzungsvermögen des 1,79 Meter großen und 74 Kilo schweren Mittelfeldspielers. So kam es, dass die TSG Hoffenheim ein Angebot für Rudy abgab: drei Millionen Euro

Als Stuttgart ablehnte, erhöhte Hoffenheim sofort, angeblich sogar auf das Doppelte. Eine stattliche Ablösesumme für ein Talent, das sich noch nicht bewiesen hatte. Doch Hoffenheim lag richtig. Rudy steht seit dem fünften Spieltag immer in der Bundesliga-Startelf von Trainer Ralf Rangnick. In der A-Jugend hatte Rudy mal ein halbes Jahr in der Innenverteidigung ausgeholfen, Trainer wie Heiko Herrlich sahen in ihm den „perfekten Sechser“. Rudys große Stärke aber ist der Spielaufbau, er spielt am liebsten im offensiven Mittelfeld. Er trägt nicht nur wegen seiner vier Assists großen Anteil am ansehnlichen Spiel und dem guten Tabellenplatz der Hoffenheimer. Dabei fällt er gar nicht so groß auf, Rudy spielt seine feinen Pässe oft ein bisschen unscheinbar. Trotzdem ist es gut, dass er nicht zu viel Krafttraining macht.

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