• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Ob in Hoffenheim, Mainz, Mönchengladbach oder beim FC Bayern: Der Torhüter hat aktuell einen guten Konkurrenten im Nacken und kann sich seines Platzes nicht sicher sein. In der Hinrunde kam es bei einigen Klubs meist verletzungsbedingt zum Torwartwechsel, die Ersatzleute überzeugten. Dennoch müssen sie etwa in Hoffenheim und Mainz nach der Winterpause wohl wieder auf die Bank.

Anders hingegen ist es beim SC Freiburg. Oliver Baumann kam nach einer Verletzung der Nummer eins Simon Pouplin schon am dritten Spieltag in den Kasten und hielt sofort überragend. Trotzdem hätte er nach drei Spielen wieder ins zweite Glied gemusst, doch Pouplin verletzte sich erneut und fehlte die gesamte Hinrunde, auch jetzt ist er noch nicht fit. Das fällt nicht weiter auf, im Gegenteil: Baumann, der von der U 17 bis zur U 21 in jedem Jahrgang in der Nationalmannschaft war, strahlte vom ersten Moment an große Ruhe aus. Der 20-Jährige zeigte noch mehr als andere das, was früher für unmöglich gehalten wurde und was erstaunlich viele junge Torhüter dennoch besitzen: Abgeklärtheit ohne Erfahrung . Es sei schon ein Problem, sich an die beim Bundesliga-Tempo erforderliche Gedankenschnelligkeit zu gewöhnen, sagt Baumann. Aber er ist nicht nur fix im Kopf, er bewegt sich auch mit großer Geschwindigkeit. Und wer sich auch dank seiner guten Ausbildung auf erstklassige Antizipation und starke Reflexe verlassen kann, ist nicht nur im Eins-gegen-Eins schwer zu überwinden. Der hat eben noch Kapazitäten frei, um, wie Baumann sagt, „nicht hibbelig zu wirken“. Und seinen Platz recht sicher zu haben.

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