• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Mit Spielern wie Robert Lewandowski muss man Meister werden. Hätte er in der 90. Minute gegen Paris St. Germain nicht eine Riesenchance vergeben, würde Borussia Dortmund wohl noch in der Europa League spielen und könnte sich nicht auf den Bundesligatitel konzentrieren. Zwar versiebte er auch in der Liga beste Möglichkeiten wie vor zwei Wochen beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart – so viele Chancen muss man sich aber erst einmal erarbeiten oder sie erahnen. Zudem musste er da auch in der Startelf ran. Normalerweise kommt der Pole erst ab der 70. Minute, wenn das laufintensive Spiel der Borussia einen anderen Offensivspieler zu viel Kraft gekostet hat. Lewandowski ist immer sofort drin, das ist nicht einfach beim komplexen Dortmunder Spiel. Bei seinen 17 Kurzeinsätzen hat der Pole vier Tore erzielt. Der 22-Jährige ist der beste Joker der Bundesliga, nach Minuten gerechnet ist seine Torquote überragend. Fast ein Jahr hat der BVB für den Transfer verhandelt, vor der Saison kam er für 4,5 Millionen Euro von Lech Posen als einziger teurer Zugang. In der polnischen Liga gab es für den Torschützenkönig keine Herausforderungen mehr. In Jürgen Klopps System gibt es aber nur einen Stürmer, und der heißt Lucas Barrios. Im Mittelfeld dahinter überragte bis zu seinem Fußbruch Shinji Kagawa. Jetzt spielt dort der großartige Mario Götze, der wiederum rechts von Jakub Blaszczykowski ersetzt wird. Lewandowski muss dennoch froh sein, dass Blaszczykowski dabei ist. Der hat in der Hinrunde die größte Torchance aller Zeiten vergeben, als er in aller Ruhe aufs leere Tor zulief und drüberschoss. Seitdem fällt es nicht mehr so auf, wenn man mal danebenzielt.

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