• LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach: LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach : LIEBLINGSSPIELER von Mathias Klappenbach

Tausende von ihnen hat man vergessen. Die Spieler, die ein paar gute Jahre in der Bundesliga hatten, dann aus dem Fokus verschwanden und ihre Karriere schließlich irgendwann und manweißnichtmehrwo beendeten. Dieses Schicksal drohte bis vor kurzem auch Tamas Hajnal, und ganz abgewendet ist die Gefahr noch nicht. Jürgen Klopp hatte in Dortmund schon im Vorjahr kaum noch Verwendung für den allerdings auch lange verletzten Mittelfeldspieler. In dieser Saison spielte Hajnal beim BVB gar keine Rolle mehr, in der Winterpause wechselte der Spielmacher zum VfB Stuttgart. In den Abstiegskampf. In Dortmund gab es die Position des rein offensiven Gestalters schon länger nicht mehr, der schmächtige Techniker Hajnal konnte und wollte den defensiveren Part nicht recht ausfüllen. Den klassischen Spielmacher – wie es Hajnal mit seiner größten Stärke, den genauen Pässen in die Tiefe, ist – findet man ohnehin nur noch selten. Das Spiel von hinten wird von den Sechsern eingeleitet, Spieler wie Hajnal sind inzwischen ein Stück weiter vorne zu finden, auch im System des VfB Stuttgart ist kein zentraler Spieler auf der Zehnerposition vorgesehen. Obwohl es den idealen Platz für den 29-Jährigen kaum noch gibt, waren schon vor der Saison Hannover 96, die TSG Hoffenheim und Schalke 04 an der Verpflichtung Hajnals interessiert. Jemanden, der so gut mit dem Ball umgeht, kann man überall gebrauchen. Der VfB hat Hajnal ausgeliehen und will ihn im Sommer dauerhaft unter Vertrag nehmen. Aber nur im Falle des Klassenerhaltes. Sollte dieser dem VfB nicht gelingen, wird Tamas Hajnal wohl einen anderen Job in der Bundesliga finden.

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