Ligapokal : Bayern München demonstriert neue Stärke

Das neue Starensemble des FC Bayern München hat ein erstes deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem souveränen Sieg über Werder Bremen zog der Rekordmeister in das Halbfinale des Ligapokals ein.

Morten Ritter,Dietmar Fuchs
Bayern München
Saisonauftakt nach Maß. Die Bayern haben wieder was zu feiern. -Foto: dpa

Düsseldorf Im Duell mit Werder Bremen hat der FC Bayern München dem großen Rivalen in Düsseldorf beim 4:1 (3:1) die Grenzen aufgezeigt. Die Münchner revanchierten sich damit auch für die Finalniederlage im gleichen Wettbewerb im Sommer 2006. Vor 51.500 Zuschauern erzielten Nationalspieler Bastian Schweinsteiger (24. Minute), sowie die Neuzugänge Hamit Altintop (27.) und zwei Mal Franck Ribery (35./ 54./Handfelmeter) die Tore für die mit dem Ex-Bremer Miroslav Klose als einziger Spitze angetretenen Münchner. Werder war durch Tim Borowski (8.) in Führung gegangen, konnte ohne seine Stammkräfte Diego, Naldo und sowie den noch nicht spielberechtigten Rekordeinkauf Carlos Alberto aber nicht mithalten.

Am Mittwoch können die Münchner im Halbfinale beim deutschen Meister VfB Stuttgart zum siebten Mal ins Finale des Ligapokals einziehen und sich bei einem weiteren Konkurrenten für die Enttäuschungen der Vorsaison revanchieren.

Die durch den Transfer von Klose nach München zusätzlich gestiegene Brisanz der Partie wurde nicht nur auf dem Platz deutlich. In der Halbzeit lieferten sich die Manager, Uli Hoeneß und Klaus Allofs, ein Verbalgefecht vor laufender Kamera beim TV-Sender "Premiere" und entfachten den eigentlich schon beigelegten Streit um den Nationalstürmer wieder neu.

Frühe Führung für Werder

Auf dem Rasen begannen beide Teams äußerst motiviert und gingen intensiv in die Zweikämpfe. Bremen erwischte den besseren Start. Einen Stellungsfehler von Marcell Jansen und eine unglückliche Abwehr von Lucio nutzte Borowski zur Werder-Führung. Die Bayern steckten den Rückschlag aber gut weg und zeigten dann bis zur Halbzeit auch ohne ihren verletzten Millionen-Einkauf Luca Toni eine gelungene Pflichtspielpremiere.

Schweinsteiger per Kopfball, Altintop mit einem sehenswerten Distanzschuss und der überzeugende Ribery von der Strafraumgrenze sorgten für die Entscheidung schon vor der Halbzeit. Im zweiten Abschnitt markierte der Franzose nach einem Handspiel von Pierre Womé per Strafstoß auch noch den Endstand.

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