• Liveblog zum letzten EM-Test gegen Ungarn: Bundestrainer Löw will noch einiges justieren

Liveblog zum letzten EM-Test gegen Ungarn : Bundestrainer Löw will noch einiges justieren

Nach einem Eigentor der Ungarn und einem Abstauber von Thomas Müller besiegt die deutsche Nationalmannschaft die Ungarn mit 2:0. Stimmen und der Verlauf im Liveblog.

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Thomas Müller freut sich auf seine Weise über das Tor zum 2:0.
Thomas Müller freut sich auf seine Weise über das Tor zum 2:0.Foto: dpa

20:10 Uhr: Joachim Löw zieht ein verhalten zufriedenes Fazit des Spiels. "Zu null zu spielen war wichtig. Der Sieg gibt uns Stabilität, aber wir müssen noch einiges nachjustieren", sagte er. Eine Wunschelf gebe es für ihn bei dieser EM nicht, sagte der Bundestrainer bezüglich seiner Planungen für eine mögliche Stammelf. Vielmehr forderte er von den Nationalspielern: " Wir müssen uns noch mehr Mentalität erarbeiten, die wir bei so einem Turnier brauchen."

19:56 Uhr: Jerome Boateng und Bastian Schweinsteiger äußern sich zum Spiel. "Vielleicht haben wir ein bisschen zu lange den Ball gehalten. Insgesamt war es aber gut, wir können mit der Leistung zufrieden sein", sagt Boateng. Und der Kapitän spricht vor allem über seinen Fitnesszustand. "Ich bin in noch nicht im Saft für 90 Minuten, aber 30 Minuten gehen schon. Ich bin aber auf jeden Fall fitter als vor der WM 2014."

19:50 Uhr: Mario Gomez hilft in der Abwehr noch mal mit einem beherzten Einsatz aus. Und dann ist die Partie auch schon vorbei.

19:37 Uhr: Weil auf dem Platz nicht mehr so viel los ist, unterhält Joachim Löw einfach mit noch mehr Einwechslungen. Jetzt bekommt Lukas Podolski sein Geburtstagsgeschenk. Der Offensivspieler feiert heute seinen 31. Geburtstag. Ja, älter ist er noch nicht. Obwohl er gefühlt schon ewig bei der Nationalmannschaft dabei ist - und mit 48 Treffern ist er der erfolgreichste Torschütze im EM-Kader.

19:26 Uhr: Löw wechselt nun den vierten und fünften Spieler ein. Kapitän Bastian Schweinsteiger kommt für Kroos. Leroy Sané spielt für Müller.

19:22 Uhr: Ungarns Torwart Gabor Kiraly lässt einen Kopfball von Gomez abprallen. Thomas Müller nutzt das, so wie man es von ihm kennt. 2:0 für Deutschland.

19:18 Uhr: André Schürrle wird nun für Draxler eingewechselt, auch die Ungarn tauschen Spieler. Vielleicht kann der Wolfsburger dem Spiel neuen Schwung verleihen, in der zweiten Hälfte tun sich die Deutschen jedenfalls schwer.

19:12 Uhr: Emre Can legt den Ungarn den Ball unglücklich vor, schieben wir es mal auf den Regen - und vermeiden an dieser Stelle auch Verweise auf 1954 und das einem bestimmten deutschen Stürmer zugewiesene Wetter.

Thomas Müller (links) und seine Teamkollegen bejubeln das 1:0.
Thomas Müller (links) und seine Teamkollegen bejubeln das 1:0.Foto: dpa

19:05 Uhr: Die zweite Hälfte beginnt und der Regen prasselt prompt hernieder. Emre Can kommt für Jonas Hector, Mario Gomez für Khedira, bei dem aber laut DFB alles in Ordnung sein soll.

18:47 Uhr: Halbzeit in Gelsenkirchen. Das Nationalteam führt verdient, es wurde aber auch wieder deutlich, dass Bundestrainer Löw noch in einigen Bereichen arbeiten muss. Dazu hat unser Nationalelf-Experte Michael Rosentritt eine ausführliche Analyse vor der EM verfasst. Bester Lesestoff also für die Pause.

18:43 Uhr: In der 39. Spielminute gehen die Deutschen in Führung. Nach einer sehenswerten Kombination über Götze geht der Ball vom Schienbein des Ungarn Lang ins Tor.

Julian Draxler (Mitte) im Dribbling gegen die Ungarn Adam Nagy (links) und Attila Fiola.
Julian Draxler (Mitte) im Dribbling gegen die Ungarn Adam Nagy (links) und Attila Fiola.Foto: dpa

18:36 Uhr: Toni Kroos bekommt die erste Gelbe Karte - auch in einer anderen Statistik ist er derzeit spitze. Er hat die meisten Ballkontakte.

18:33 Uhr: Jetzt bleibt Khedira liegen und windet sich auf dem Rasen. Nach Boatengs kurzer Pause ist das jetzt schon die zweite knifflige Szene. Die Zuschauer scheint es nicht zu stören, sie machen die Welle.

18:29 Uhr: Die Ungarn pirschen sich immer näher an das deutsche Tor heran. Jetzt eine guter Schuss nach einer Ecke.

18:21 Uhr: Nach guter Anfangsphase spielt sich das meiste Geschehen jetzt im Mittelfeld ab. Übrigens ging die deutsche Fan-Choreo vor dem Spiel leider schief. Irgendwas hat mit dem Ende nicht geklappt.

Joachim Löw hofft noch auf ein paar gute Zeichen vom letzten EM-Test.
Joachim Löw hofft noch auf ein paar gute Zeichen vom letzten EM-Test.Foto: dpa

18:14 Uhr: Jetzt haben die Ungarn die erste gefährliche Möglichkeit. Und Manuel Neuer ist etwas unsicher bei der Abwehr.

18:09 Uhr: Deutschland bestimmt das Spiel. Draxler mit einem sehenswerten Seitfallzieher über das Tor und auch Müller hat eine gute Chance. Zuvor musste sich Boateng kurz behandeln lassen, ist aber wieder in der Innenverteidigung.

18:02 Uhr: Nach einer gespielten Minute ist der Ball schon im Netz der Ungarn. Aber das Tor von Julian Draxler zählt nicht - abseits.

17:54 Uhr: Musik von oben. Vor knapp 50.000 Zuschauern in der Arena auf Schalke spielt nun der Lufthafenmusikchor Münster die Nationalhymnen.

17:40 Uhr: Es ist die Generalprobe vor dem EM-Auftakt gegen die Ukraine. In Gelsenkirchen treffen die Deutschen gleich auf Ungarn (18 Uhr/ZDF). Löw geht mit folgender Aufstellung in die Partie: Neuer - Höwedes, Boateng, Rüdiger, Hector - Kroos, Khedira - Müller, Özil, Draxler - Götze.

17:32 Uhr: Löw bescheinigte seinem Team bisher eine gute Vorbereitung. In dem Test geht es ihm vor allem auch darum, seine Mannschaft in EM-Stimmung zu versetzten. Doch der Bundestrainer hat auch noch einige Baustellen. Bastian Schweinsteiger hat nach seinen zwei schweren Knieverletzungen den Anschluss gefunden, trainierte in der Schweiz eine Woche mit dem Team. Wettkampf allerdings ist noch einmal anders. Für 20 bis 25 Minuten soll der Kapitän in Gelsenkirchen eingewechselt werden.

Mats Hummels steckt nach seinem Muskelfaserriss in der Wade noch im Aufbauprogramm. Den Turnier-Auftakt am 12. Juni gegen die Ukraine wird der Neu-Münchner verpassen. Im Trainingscamp am Lago Maggiore ist „sehr konzentriert und sehr fokussiert“ gearbeitet worden, bescheinigt der Bundestrainer seinen 23 EM-Spielern. In den Spielformen ging es aggressiv zur Sache.

Den Gegner Ungarn sieht der DFB-Trainerstab ähnlich wie die Vorrundengegner Ukraine, Polen und Nordirland. Der Weltmeister muss Wege gegen eine kompakte Defensive finden und zugleich Konter vermeiden. Zum 34. Mal ist Ungarn der Gegner der DFB-Auswahl. Die Bilanz ist mit 12:11 Siegen knapp positiv. (Tsp)

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