Sport : Locker weiter: Füchse siegen 38:25 im Pokal

Potsdam - So leicht wie beim VfL Potsdam wird es wohl für die Handballer der Füchse Berlin in keinem weiteren Saison-Pflichtspiel. Zwar erlaubte der Champions-League-Teilnehmer dem Zweitligisten in der zweiten Runde des DHB-Pokals das umjubelte erste Tor durch Lars Melzer, danach ließ sich der Favorit nur noch selten überraschen. Mit 38:25 (23:8) erreichten die Füchse vor knapp 500 Zuschauern in der ehrwürdigen Potsdamer Sporthalle locker die nächste Runde.

Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson hatte gewarnt, den Gegner nicht zu unterschätzen, er konnte aber nicht damit rechnen, dass die Potsdamer vor Ehrfurcht erstarren würden. So konnten sich seine Spieler im Torewerfen üben. Über 10:1 (11. Minute) und 20:6 (24.) sorgten sie schnell für einen standesgemäßen Vorsprung. Bis auf die zunächst nicht eingesetzten Mark Bult und Johannes Sellin waren alle Feldspieler erfolgreich. Auch Markus Richwien und Jonathan Stenbäcken, die den in der Bundesliga nach drei Spieltagen noch unbesiegten Füchsen bisher gefehlt hatten. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Berliner ihren Vorsprung. Bult kam und warf sechs Tore, Jewgeni Pewnow ebenfalls. Das jederzeit faire Spiel, in dem der VfL Potsdam Kampfgeist zeigte und die zweite Halbzeit sogar gewann, war letztlich für die Füchse eine etwas schärfere Trainingseinheit. Der Gegner am kommenden Sonntag in der Bundesliga, die HSG Wetzlar, wird ihnen viel mehr abverlangen. moh

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