• Lübeck ist Primus im Norden: Der 1. FC Union schafft beim SV Wilhelmshaven nur ein 2:2

Sport : Lübeck ist Primus im Norden: Der 1. FC Union schafft beim SV Wilhelmshaven nur ein 2:2

Der VfB Lübeck hat die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga Nord eindrucksvoll verteidigt. Die Norddeutschen gewannen bei Rot-Weiß Essen mit 5:2 und hielten mit dem neunten Saisonsieg Verfolger SV Babelsberg auf Distanz. Das Team aus Brandenburg kam gegen den FC Erzgebirge Aue zu einem glücklichen 2:1-Erfolg. Mit dem 1. FC Union und Eintracht Braunschweig konnten zwei Verfolger an diesem 15. Spieltag nicht punkten.

Der 1. FC Union musste sich beim SV Wilhelmshaven mit einem 2:2 (2:2) begnügen. Der Aufstiegskandidat bot ein gute Partie, doch die Gastgeber bestätigten ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Beide Teams zeigten guten Regionalliga-Fußball und boten eine abwechslungreiche Partie. Die Begegnung begann turbulent. Die Berliner gingen nach der Wilhelmshavener Führung durch Wojcik (9.) durch Koilov (12.) und Isa (16.) schnell in Front. Doch bereits in der 35. Minute traf Alhassan zum 2:2. In der 2. Halbzeit konnten sich die beiden gleichwertigen Mannschaften nur noch wenige Torchancen herausspielen.

Eintracht Braunschweig kam bei Werder Bremens Amateuren nur dank eines Foulelfmeters zum Punktgewinn. Nach dem Führungstreffer der Gastgeber in der neunten Minute erzielte Eintracht-Torjäger Dirk Weetendorf per Elfmeter seinen zehnten Saisontreffer.

Bei Rot-Weiß Essen feierte der VfB Lübeck einen sicheren Erfolg. Timo Schultz (7./12.) brachte den Spitzenreiter aus dem Norden frühzeitig klar in Führung, der eingewechselte Dennis Kruppke (62./64.) legte zwei Mal nach. Den fünften VfB-Treffer steuerte Jiri Homola (78.) zum zwischenzeitlichen 5:1 bei. Die Essener Tore durch Chrystoph Chylla (75.) und Holger Karp (83., Foulelfmeter) hatten vor 5819 Zuschauern an der Hafenstraße keinen Wert mehr. Da konnten die Lübecker selbst auch die beiden Gelb-Roten Karten für Doppel-Torschütze Schultz (52.) sowie den eingewechselten Michael Hopp (88.) verschmerzen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben