Sport : Mainz hat das Siegen vergessen Schürrle und Holtby enttäuschen in Freiburg

Freiburg - Nach der dritten Mainzer Niederlage in Serie erwies Thomas Tuchel sich als schlechter Verlierer. Der Mainzer Trainer machte den Schiedsrichter für das 0:1 beim SC Freiburg verantwortlich. „Der Elfmeter war in seiner Entstehung bitter für uns. Keiner wusste, warum es den gab“, sagte Thomas Tuchel und haderte mit dem Elfmeterpfiff von Wolfgang Stark.

Der Freiburger Torjäger Papiss Demba Cissé verwandelte den Strafstoß, es war sein neuntes Saisontor. „Natürlich hat Bungert das Trikot des Gegners in der Hand. Aber es gibt in jedem Spiel vier, fünf solcher Szenen. Man sollte sich mal auf eine einheitliche Vorgehensweise einigen“, schimpfte Tuchel.

Seine Vorgesetzten analysierten den anhaltenden Tiefflug der Rheinhessen differenzierter. „Man hat gemerkt, dass Freiburg den Tick mehr Willen und Schwung hatte. Der Mannschaft muss wieder bewusst werden, dass der Weg zum Erfolg über unbändigen Einsatz und Spielfreude führt“, sagte Präsident Harald Strutz. Und Manager Christian Heidel fügte an: „Uns fehlt momentan ein bisschen das Freche, Wilde, Aggressive. Wir hatten es nicht verdient, hier zu punkten.“ Anlass zur Sorge sieht die Mainzer Führungsspitze jedoch nicht. „Wir rufen jetzt keine Krise aus“, sagte der Manager.

Vor 22 400 Zuschauern blieben die Gäste in der Offensive harmlos – auch, weil die hochgelobten André Schürrle und Lewis Holtby keine Akzente setzen konnten. Schürrle, der am Samstag 20 Jahre alt wurde, versprach schnelle Besserung: „Wir haben bisher sehr guten Fußball gespielt. Daran müssen wir uns erinnern, wieder leicht und unbeschwert auftreten. Dann wird all das zurückkommen, was uns stark gemacht hat.“ dpa

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