Mainz - Nürnberg 2:0 : Und wieder mal Zidan

Der Ägypter Mohamed Zidan trifft für Mainz beim 2:1-Sieg gegen den 1.FC Nürnberg auch im sechsten Spiel in Folge. Die formstarken Nürnberger verlieren nach drei Siegen in Folge erstmals wieder.

Er trifft und trifft und trifft. Der Mainzer Zidan feiert sein Tor zum 2:0.
Er trifft und trifft und trifft. Der Mainzer Zidan feiert sein Tor zum 2:0.Foto: dapd

Mohamed Zidan hat im sechsten Spiel in Folge getroffen und damit dem FSV Mainz 05 zu einem weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt verholfen. Die Mainzer gewannen durch Treffer von Zidan und Nicolai Müller 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg.

Mainz begann furios. Nach nur 56 Sekunden brachte Müller die Gastgeber in Führung. Nach einem Pfostenschuss von Eric Maxim Choupo-Moting staubte Müller, der schon nach 20 Sekunden den Pfosten getroffen hatte, zum 1:0 ab. Dann kam der große Auftritt von Zidan. Der Ägypter verwandelte einen Freistoß direkt. Je ein Tor in sechs Spielen in Folge hat noch nie ein im Winter verpflichteter Spieler geschafft. „Das 2:0 zur Pause war ein hervorragendes Ergebnis für uns. Dann mussten wir einen Gegentreffer hinnehmen, und es wurde noch mal eng. Am Ende sind wir froh über den unter dem Strich verdienten Sieg“, sagte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel.

Genau so sah es auch Nürnbergs Trainer Dieter Hecking: „Verdient, weil wir in den ersten 20 Minuten nur zum Teil auf dem Platz waren.“ Beide Trainer hatten ihre Mannschaften auf zwei Positionen umgestellt. Bei Mainz waren Adam Szalai und Jan Kirchhoff für Kapitän Nikolce Noveski und Malik Fathi in die Anfangsformation gerückt. Bei Nürnberg standen der frühere Mainzer Hanno Balitsch nach seiner Gelb-Sperre und Bunjaku für den gesperrten Tomas Pekhart in der Startelf.

Daniel Didavi, der nach dem Seitenwechsel eingewechselt wurde, ließ die Nürnberger dann noch einmal hoffen. Mit einem abgefälschten Schuss erzielte er das 1:2. Bei Mainz begann das große Zittern. Auch Zidan konnte kaum noch für Impulse sorgen und wurde in der 73. Minute entkräftet ausgewechselt. Ein plötzlicher Schwächeanfall streckte auch Szalai in der 84. Minute nieder: Der Stürmer war eigentlich schon an Nürnbergs Keeper vorbei, als er sich ohne ersichtlichen Grund fallen ließ und Gelb-Rot für seine Schwalbe sah. Die Franken wussten aber auch mit der Überzahlsituation nichts mehr anzufangen. (dapd)

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