Sport : Mainz und der HSV trennen sich 1:1 und diskutieren viel

Mainz erkämpft sich ein 1:1 gegen den HSV

Uwe Martin

Mainz - Zwei Serien bleiben in der Fußball-Bundesliga bestehen: Mainz 05 bleibt im eigenen Stadion unbesiegt und der Hamburger SV wartet seit sechs Saisonpartien auf einen Erfolg. Hamburg sehnt sich außerdem nach einer Pause. Beim 1:1 (0:1) im Mainzer Bruchwegstadion musste Eljero Elia bereits nach 16 Minuten verletzt vom Platz getragen werden; und als der Hamburger Torschütze Tunay Torun nach 68 Minuten ausgewechselt wurde, humpelte auch er. HSV- Trainer Bruno Labbadia wollte bei beiden „keine Prognose“ abgeben und kommentierte die Verlängerung seiner Verletztenliste mit den Worten: „Es gelingt uns trotzdem gut, unsere Spiele durchziehen.“

Nur gewonnen hat der HSV eben schon länger nicht mehr. Dass in Mainz Toruns frühe Führung aus der Hand gegeben wurde, schrieb Labbadia mangelhafter Konsequenz im Konterspiel nach frühen Ballgewinnen zu. So kamen die Mainzer noch zum letztlich verdienten Remis, den Punkt rettete Kapitän Tim Hoogland. Auch diese Szene war umstritten, denn den vorausgegangen Eckball hätte es nach Meinung der Hamburger Profis nicht geben dürfen. „Sondern Abschlag“, wie Guy Demel stellvertretend für seine Kollegen sagte. Der HSV sucht augenblicklich nach Glück, das die Mainzer Profis dagegen nach der rüden Attacke von Verteidiger Nikolce Noveski gegen Elia durchaus hatten. Vertretbar bis angemessen wäre auch die Rote statt der Gelben Karte gewesen, was den Mainzer Trainer Thomas Tuchel zu einer Entschuldigung „im Namen der Mannschaft und in meinem Namen“ veranlasste. „Und wer Nikolce als fairen Sportsmann kennt, weiß, dass es ihm jetzt auch nicht gut geht.“ Uwe Martin

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