Managerposten : Dufner mit Hannover einig

Das ging schnell: Bereits am Mittwoch soll Dirk Dufner nach seinem Abschied vom SC Freiburg offiziell neuer Sportdirektor bei Hannover 96 werden. Das kündigte Hannovers Vereinschef nach Verhandlungen am Dienstag an.

Hannover 96 hat mit Wunschkandidat Dirk Dufner eine prinzipielle Einigung erzielt. Der bisherige Manager des SC Freiburg soll beim niedersächsischen Fußball-Bundesligaclub die Nachfolge von Sportdirektor Jörg Schmadtke antreten. „Beide Seiten wollen, wir haben alle Punkte abgearbeitet. Jetzt muss das Ganze nur noch in Vertragsform gegossen werden“, sagte Kind am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. „Ziel ist, dass wir den Vertrag am Mittwoch unterzeichnen.“

Dufner hatte am Montag nach sechs Jahren seinen Kontrakt in Freiburg aufgelöst und verhandelte am Dienstagvormittag mit Kind in Hannover. Der erfahrene Manager soll einen Dreijahresvertrag bis 2016 erhalten und bereits am Freitag beim Auswärtsspiel von Hannover 96 in Fürth dabei sein. „Allerdings zunächst nur als Gast. Der offizielle Dienstantritt ist für Montag geplant“, berichtete der 96-Clubchef.

Der aus dem Schwarzwald stammende Dufner freut sich auf seinen neuen Job. „Hannover ist ein toller Verein und wäre für mich eine tolle neue Herausforderung“, erklärte der 45 Jahre alte Rechtsanwalt auf „Sport1.de“. „Irgendwann hast du das Gefühl: 'Ich möchte was Neues machen'. Dass es jetzt die Chance eventuell gibt, bei Hannover 96 anzufangen, ist für mich was Großartiges. Da würde ich mich - so es denn klappen sollte - sehr darauf freuen“, fügte er hinzu.

Dufner stand auf der Kandidatenliste laut Kind „ziemlich weit oben. Er erfüllt unser Anforderungsprofil. Entscheidungsfreudigkeit ist gefragt“, sagte Kind. In Hannover muss Dufner vor allem die nächste Saison planen. Der Verein hat noch keine neuen Spieler verpflichtet, zudem laufen die Verträge von mehreren Profis zum Saisonende aus.

Der bisherige 96-Sportdirektor Schmadtke, der mit Trainer Mirko Slomka nicht auf einer Wellenlänge lag, hatte vorige Woche um seine Freistellung gebeten. Derzeit hat der frühere Bundesliga-Spieler, der unter anderem auch für Freiburg im Tor stand, noch keinen neuen Club. (dpa)

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