• Mario Götze für zwei Spiele gesperrt Sportgericht verurteilt auch Kehl und Kadlec

Sport : Mario Götze für zwei Spiele gesperrt Sportgericht verurteilt auch Kehl und Kadlec

Berlin - Trotz aller Unschuldsbeteuerungen ist Nationalspieler Mario Götze vom Sportgericht des Deutschen FußballBunds für zwei Bundesligaspiele gesperrt worden. Zudem erhielt der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nach seiner Roten Karte in der Partie bei Bayer Leverkusen (0:0) eine Geldstrafe von 10 000 Euro. Wie der DFB am Montag mitteilte, werteten die Sportrichter Götzes Lufttritt und Spucken nach einem Zweikampf mit Hanno Balitsch als versuchte Tätlichkeit.

Götze und der BVB haben dem Urteil bereits zugestimmt. Zuvor hatte sich der 19-Jährige allerdings vehement gegen die Vorwürfe gewehrt. „Das war keine Tätlichkeit von mir, das war absolut gar nichts“, sagte Götze den „Ruhr Nachrichten“ . Er habe sich die Szene 50-mal angeschaut. Balitsch sei „mindestens zehn Meter“ von ihm entfernt gewesen. „Ich kann nur versichern: Ich bin nicht der Typ, der eine Tätlichkeit begeht. Und anspucken würde ich ohnehin niemanden“, sagte Götze. Im Eifer des Gefechts habe er auf den Boden gespuckt: „Das war’s.“

Konsequenzen hatte die Partie auch für BVB-Routinier Sebastian Kehl und Leverkusens Michal Kadlec. Der nicht einmal eingesetzte Kehl wurde vom Sportgericht wegen eines Schubsers gegen den vierten Offiziellen Markus Schmidt für zwei Partien gesperrt. Kadlec muss wegen seiner Roten Karte für drei Spiele pausieren.dpa

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