Sport : Maschine aufgetankt: Alba geht heute ausgeruht ins Heimspiel gegen Hagen

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Berlin - „Die Spieler freuen sich darauf, wieder zu spielen“, sagt Albas Trainer Gordon Herbert. „Wir alle wollen wieder spielen.“ Vor dem Heimspiel am heutigen Mittwoch gegen Phoenix Hagen (20 Uhr, Arena am Ostbahnhof) hatten die Berliner zehn Tage Zeit, um ihren BasketballHunger zurückzugewinnen. „Die Pause war wichtig für Team und Trainer“, sagt Herbert. „Wir haben uns ausgeruht, aber auch an ein paar Dingen gearbeitet.“

Der Kanadier nutzte die zwei freien Tage, die er seinen Profis am Wochenende gegeben hatte, um an die Ostsee zu fahren und spazieren zu gehen. „Das war gut, um den Kopf frei zu bekommen“, sagt Herbert. Die Mannschaft verlegte sich eher aufs Faulenzen. „Schlafen, essen, fernsehen, telefonieren“, fasst Kapitän DaShaun Wood sein Wochenende zusammen. „Wir hatten alle die Chance, die Maschine aufzutanken.“ Alba geht mit neun zumeist knappen Bundesliga-Siegen in Folge ins heutige Spiel gegen den Tabellen-15., überzeugt haben die Berliner dabei nicht immer. „Wir haben gewonnen, aber nie 40 Minuten lang gut gespielt“, sagt Herbert. „Wir waren physisch und psychisch ein bisschen platt.“

Nach der Partie gegen Hagen folgen für Alba noch sechs Begegnungen bis zum Start der Play-offs Anfang Mai, Kraft und Energie dürften nun wieder vorhanden sein. Gegen Hagen wollen sich die Berliner ganz auf sich selbst konzentrieren, das Video von der 91:98-Niederlage nach Verlängerung im Hinspiel hat sich Herbert nicht noch einmal angetan: „Ich brauche meinen Schlaf und habe keine Lust auf Albträume.“ Lars Spannagel

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