Sport : Meet Your Makers (Computerspiel-Fußball)

Jannik Huber, Kapitän:

Das Angebot ließ nicht lange auf sich warten. Ich war schon sechsmal Deutscher Meister, dreimal im Einzel, dreimal im Team. Dann sprach mich der Manager einer Computerfirma aus Leipzig an, ob ich einen Spielervertrag unterschreiben möchte. Mit dem Geld kann ich mir mein Elektrotechnik-Studium finanzieren. Wir spielen in Zweierteams, jeder kontrolliert dabei in jeder Szene einen Spieler auf dem Computerschirm. Mein Partner wechselt, nur ich spiele immer – weil ich nervenstark bin und in der Abwehr gut antizipieren kann. Jedes Zweierteam kann zum Spielen den Fußballklub auswählen, den es will. Die meisten nehmen Chelsea oder Madrid, die verteidigen am besten. Barcelonas Spieler dagegen lassen sich zu leicht wegschieben. Normalerweise trifft man sich nicht zum Spielen, jeder sitzt zu Hause vor seinem Rechner, alle sind per Netzwerk verbunden. Nur die beiden Finalisten spielen in Köln vor Publikum. Im Juni war es ein bisschen langweilig, wir haben auf dem Weg zum Titel fast jede Serie mit 2:0- oder 3:0-Siegen gewonnen. Im Pokal haben wir alle Spiele gewonnen, also das Double geholt. Welchen Tipp ich meinem Lieblingsklub Bayern München geben würde? Die sollen sich auf dem Spielfeld mehr bewegen!

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