Sport : Meier stürmt mit Frankfurt nach oben

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Frankfurt am Main So gut läuft es zurzeit bei Alexander Meier, dass sein Trainer ihn schon gar nicht mehr lobt. „Er hat zwei Tore gemacht, aber wenn er richtig gut gespielt hätte, hätte er noch sein drittes erzielt. Er soll erstmal eine konstante Form über 34 Spiele bringen“, sagte Friedhelm Funkel. Meier hatte dennoch am Samstag mit seinen beiden Treffern entscheidenden Anteil am 3:0 der Frankfurter Eintracht gegen Arminia Bielefeld.

Es war das nächste Erfolgserlebnis des 1,96 Meter großen Frankfurter Angreifers. Im Pokalspiel gegen Schalke 04 hatte er bereits mit zwei Treffern auf sich aufmerksam gemacht – vor den Augen von Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Während Meier gegen Bielefeld glänzte, bekam der Frankfurter Torwart Oka Nikolov kaum Gelegenheit, um sich vor den 33 500 Zuschauern im Frankfurter Stadion auszuzeichnen. Seine Vorderleute vergaben dagegen einige hochwertige Torchancen und hatten gerade am Anfang Mühe mit dem Spielaufbau. „Die Führung war recht glücklich“, befand denn auch Meier über den verwandelten Freistoß durch Francisco Copado. Drei Minuten nach der Pause legte Meier nach. Erst mit dem Fuß und weitere sechs Minuten später mit dem Kopf – zum ersten Mal in der Bundesliga. „Bei meiner Größe sollte ich eigentlich mehr Kopfballtore machen“, sagte der 22-Jährige.

Nach dem verheerenden Saisonstart mit sechs Niederlagen in neun Spielen ist die Eintracht nun auf dem Weg nach oben. „Im Augenblick sieht es bei uns sehr optimistisch aus“, sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. „Mit den Punkten, die wir jetzt haben, sind die Chancen auf weitere vor der Winterpause viel größer.“ Die Bielefelder, bei denen der zuletzt umjubelte Stürmer Sibusiso Zuma nur 16 Stunden nach der Geburt seiner Tochter Ashenda keine weiteren Glücksmomente erleben durfte, wollen nicht noch einmal so harmlos auftreten wie in Frankfurt. Ihnen steht in zwei Wochen das Heimspiel gegen die Bayern bevor. „Darauf freuen wir uns schon“, sagte Trainer Thomas von Heesen schmunzelnd. dpa

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