Sport : Meine Elf: Beckenbauer hilf!

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb wird ihm jeden Freitag erzählt, wer eigentlich in seiner Mannschaft spielen müsste. Der Bundestrainer diesmal: Torsten Schlemm, 35, Journalist, Hamburg.

Deutschland braucht Typen! Völler müsste viel mehr Mut haben. Ins Tor gehört ein Riese für Rudi: Brasas von Werder Bremen ist mit 2,02 Meter der längste Bundesligatorwart. Zwei Leute in der Abwehr reichen, wenn sie routiniert sind: So wie Beckenbauer. Der weiß alles besser und kann alles - dann soll er auch selbst spielen, zusammen mit seinem alten Ausputzer Schwarzenbeck. Scherz vom 1. FC Köln ist stark auf der Außenbahn, Meggle macht das Spiel, der hat einen super Lauf bei St. Pauli. Baich (Lüneburg) kommt bei den älteren weiblichen Fans gut an, Deisler bei den Mädels. Fünfter Mann im Mittelfeld ist Rahn, ein U21-Nationalspieler. Bevor er zum HSV wechselt, soll er für St. Pauli noch ein paar Länderspiele machen. Die besten Stürmer? Bierhoff, Rath und Patschinski, also noch zwei Pauli-Spieler. Patschinski hat am selben Tag Geburtstag wie mein Sohn, Rath ist auf dem Weg zum Publikumsliebling. Keiner versteht, warum Cottbus den weggeschickt hat. Wenn so eine Elf spielen würde, würde ich mir auch mal eine Karte kaufen. Die meisten jetzigen Nationalspieler sind zu langweilig, bis auf Scholl und Ziege würde ich sie auf der Straße nicht erkennen. Sie sind als Joker in Ordnung, mehr aber nicht.

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