Sport : Meine Elf: Der Bierhoff muss raus! (Kommentar)

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb wird ihm jeden Freitag erzählt, wer eigentlich in seiner Mannschaft spielen müsste.

Der Bundestrainer heute: Jochen Goertz, 44, Pfarrer (St. Bartholomäus), Berlin

Es ist schon traurig, dass sich für das Spanien-Länderspiel keine neuen Kandidaten anbieten. Deutschland wird auf zehn Jahre weg sein von der Spitze. Ziege und Bierhoff haben nichts in der Nationalmannschaft zu suchen. Bierhoff bringt doch nichts mehr. Der kann seine Werbung machen, damit hat er genug zu tun. Völler ist als Übergang nicht schlecht und Daum dann die beste Lösung. Mit den alten Osttrainern, die jetzt in den Startlöchern stehen, wie Eduard Geyer in Cottbus und Hans Meyer in Mönchengladbach, käme man vielleicht vom Regen in die Jauche. Ich weiß nicht, ob der Kasernenstil sich durchsetzen würde. Völler kennt seine Leute aus Leverkusen, er soll Nowotny hinten reinstellen. Davor Jeremies, wenn er wieder gesund ist, Kahn im Tor, rechts Rehmer, links Heinrich, der wird in Dortmund wieder so gut werden wie früher. Scholl hat immer wieder geniale Momente, ist aber kein klassischer Spielmacher. Neben ihm spielen Deisler, Hamann und Beinlich. Angreifer sind Neuville und Zickler - wenn der hält, was er jahrelang versprochen hat. Gegen Spanien darf man nicht das Gefühl haben, dass die Spieler gar keine Lust haben, so wie bei der EM. Die Rivalitäten innerhalb des Teams müssen aufhören. Ich selbst habe in der Jugend bei der BSG Motor Weimar gespielt, da galt Teamgeist noch was.

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