Sport : Meine Elf: Geyer statt Laberköppe

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb wird ihm jeden Freitag erzählt, wer eigentlich in seiner Mannschaft spielen müsste. Eigentlich. Wen aber interessiert in diesen Tagen eine Mannschaftsaufstellung? Der Bundestrainer diesmal: Toni Bremert, 21 Jahre, angehender Krankenpfleger, Mittelfeldspieler beim FSV Groß Kreutz.

Daum wollte Bundestrainer werden. Entgegen aller Erwartungen wurde er aber zu einem Riesenskandal in der Sportwelt. Wer in der Öffentlichkeit steht, hat Vorbildfunktion. "Keine Macht den Drogen" heißt es in einer Initiative des DFB. Das Gegenteil war der Fall. Daum verachte ich als Sportsmann. Er soll jetzt wenigstens zu seinem Fehler stehen. Ich mochte seine ausflippende Art sowieso nicht, auch wenn er ein großer Trainer ist. Völler wäre so oder so die bessere Lösung gewesen. Er bringt Ruhe in die Mannschaft, wird aber wohl keine Freigabe von Leverkusen bekommen. Dann hätten Netzer und Breitner einmal die Chance, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Die Laberköppe, die von außen immer nur Stellung beziehen, sich aber nicht selber die Hände dreckig machen wollen. Und so bleibt eigentlich für den Posten des Bundestrainers nur noch der Eduard Geyer übrig. Geyer ist ein harter Trainer und würde den Wessis erst einmal richtig einheizen.

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