Sport : Meine Elf: Linke verzeihe ich nicht!

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb wird ihm jeden Freitag erzählt, wer eigentlich in seiner Mannschaft spielen müsste. Der Bundestrainer diesmal: Lasse Wenck, 8 Jahre, Berlin-Heiligensee.

Völler ist besser als Daum. Er motiviert die Spieler gut. Ich habe die zweite Halbzeit gegen England gesehen. Da gab es nichts zu meckern. Kahn steht im Tor, Nowotny ist Libero, er hat hinten alles im Griff. In die Abwehr gehören noch Rehmer und Baumann von Bremen. Er war letzte Saison ziemlich gut. Scholl ist Spielmacher, er kann gut schießen und dribbeln. Neben ihm spielt Ballack, davor Beinlich und Sebescen. Der war in seinem ersten Länderspiel zwar nicht toll, aber das kann ja mal passieren. Im nächsten Spiel für Wolfsburg hat er dann drei Tore geschossen! Im Sturm macht Völler bei der Aufstellung ganz schön viel falsch. Ich bin zwar Bayernfan, aber wenn es um die Nationalelf geht, darf man keine Vereinsbrille aufhaben. Jancker und Zickler gehören auf die Bank. Martin Max von 1860 München ist Rechtsaußen, der war letztes Jahr Torschützenkönig. Linksaußen ist Rink, Mittelstürmer Akpoborie. Der ist jetzt Deutscher und hat letzten Sonntag in Unterhaching ein Tor geschossen. Linke fliegt raus, obwohl er vom FC Bayern ist. Bei der EM hat er gegen Rumänien einen Ball zum Gegner gespielt und dann ist ein Tor gefallen. Und das verzeihe ich ihm nicht.

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