Sport : Meine Elf: Neuer Geist durch Rudi!

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb

Rudi Völler kann nicht alles wissen. Deshalb wird ihm jeden Freitag erzählt, wer eigentlich in seiner Mannschaft spielen müsste. Der Bundestrainer diesmal: Karl-Heinz Tessendorf, 64, Studiendirektor a.D., Seniorenspieler bei Hertha Zehlendorf, Berlin.

Das Spiel gegen England hat gezeigt, dass es Rudi Völler gelungen ist, durch seine Ausstrahlung, Beliebtheit und Erfahrung den Nationalspielern neuen Fußball-"Spirit" einzuhauchen. Was könnte Christoph Daum zurzeit besser machen? Wenn er einen Funken Ehre hat, verzichtet er auf das Amt es Bundestrainers. Nur dann macht Völler, der ein Freund von Daum ist, den Job weiter. Daum fordert sechs Millionen Mark als Bundestrainer, das ist unverschämt! In letzter Zeit war er außerdem sehr zerstreut, er ist wie ein Ziegenbock an der Außenlinie lang gerannt. Er ist kein ruhender Pol - im Gegensatz zu Völler. Oliver Bierhoff ist zweite Wahl, wenn Jancker fit ist. Mit Ergänzungen wie Wosz und Beinlich im Mittelfeld und Rink, Zickler und Neuville im Angriff dürften für die WM-Qualifikation gute Chancen bestehen. Wenn es Völler gelingt, behutsam nach und nach junge Spieler einzubauen, ist mir um die Zukunft nicht bange. In der Bundesliga müssten die Jungen mehr eingesetzt werden. Mit den vielen Ausländern, die nur zweite Wahl sind, weil einer wie Rivaldo gar nicht zu kriegen ist, kann ich mich nicht identifizieren.

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