Mirsolav Klose : "Ich musste an meine Chance glauben"

Miroslav Klose über seine drei Tore gegen Finnland und die schwere Zeit davor.

WM-Qualifikation Finnland - Deutschland
Dreimal getroffen.Foto: ddp

Ungewöhnlich redselig zeigte sich Miroslav Klose nach seinen drei Toren gegen Finnland. Momentaufnahmen, zusammengetragen im Kabinengang des Olympiastadions von Helsinki:

Ist Stürmer jetzt wieder ein Traumjob?

Spielerfrau ist auch ganz okay. Aber wenn man drei Tore schießt, macht das Stürmen natürlich sehr viel Spaß.

Nach zuletzt harten Wochen müssen die drei Tore für Sie doch wie eine Befreiung gewesen sein?

Ich habe mich gefreut, aber eine Befreiung war das nicht. Jeder, der mich kennt, wusste, dass ich das mit mir herumtrage.

Waren Sie nicht nervös?

Nein, das zeichnet mich aus, dass ich in solchen Situationen, in denen es nicht so läuft, ruhig leibe.

 Beim dritten Tor war ein bisschen Glück dabei…

Natürlich, das gehört dazu, dass einem in so einer Situation auch mal der Ball vor die Füße fällt. Aber das Glück muss man sich auch hart erarbeiten.

Dabei sah es erst gar nicht gut aus – Sie haben gleich eine Torchance vergeben.

Stimmt, den Kopfball nach Bastian Schweinsteigers Flanke muss ich reinmachen. Aber wenn man die erste und zweite Chance vergibt, muss man an die dritte und vierte glauben.

Hat Ihre Mannschaft jetzt einen Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Also, wenn man sieht, was wir investiert haben, dann hätten wir die drei Punkte schon verdient.

- Aufgezeichnet von Sven Goldmann.

0 Kommentare

Neuester Kommentar