Sport : Mit der Defensive unzufrieden

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Neuer Trainer, neue Gepflogenheiten: Gestern Vormittag wurde bei den Eisbären eine halbe Stunde länger auf dem Eis trainiert als sonst. Der neue Coach war am Ende zufrieden. "In der Mannschaft steckt Potenzial", meint Kent Forsberg. Trotzdem warnt der erst am Sonnabend als Nachfolger von Peter John Lee verpflichtete Schwede vor zu großen Erwartungen. Schon am Sonntag habe er nach dem verlorenen Derby gegen die Capitals Gespräche mit seinen Spielern geführt, zudem die Videoaufzeichnung der Partie studiert, erzählt Forsberg. "In der Defensivarbeit müssen wir einiges ändern."

Allerdings bleibe ihm vor den nächsten drei Partien nicht genügend Zeit, um grundlegende Veränderungen am Spielsystem vorzunehmen. Bereits heute empfangen die Berliner die Hannover Scorpions (19.30 Uhr, Sportforum), am Freitag geht es nach Nürnberg und am Sonntag kommt Tabellenführer Köln nach Berlin. "Wenn diese Spiele vorbei sind, dann haben wir wegen der Olympia-Qualifikation der Nationalmannschaft eine Woche Zeit, uns ausschließlich dem Training zu widmen", sagt Forsberg, "dann wird sich etwas bewegen lassen." Nach der Verpflichtung von François Gravel haben die Eisbären seit Sonnabend drei Torhüter im Kader. Wer spielt heute gegen Hannover - Kames, Döhler oder Gravel? Forsberg: "Das entscheide ich erst nach dem Training."

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