• „Mit Fredi ist es immer lustig“ Reutlingens Robert Hofacker über seinen früheren Kollegen Bobic

Sport : „Mit Fredi ist es immer lustig“ Reutlingens Robert Hofacker über seinen früheren Kollegen Bobic

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Herr Hofacker, wie wollen Sie es mit dem SSV Reutlingen verhindern, dass Fredi Bobic am Samstag das erste Saisontor für Hertha BSC erzielt?

Ich werde ihn an alte Zeiten erinnern. Wie schön es damals bei den Kickers war – und hoffe, dass er ins Grübeln kommt.

Sie wollen in Nostalgie schwelgen?

Für ihn war das 1992 in Stuttgart der Beginn seiner Karriere. Er hat viele Tore für uns geschossen, und ich hab das hautnah miterlebt.

Vielleicht sollten Sie Ihren Verteidigern lieber verraten, mit welchen Tricks Bobic arbeitet.

Ach, das bringt doch nichts. Sein Spiel hat sich so sehr verändert, ist viel schneller geworden. Unsere Verteidiger wissen auch so, dass das eine riesige Aufgabe für sie wird.

Wie war Bobic am Anfang seiner Karriere?

Wie heute: sehr ehrgeizig. Er hat sich schon damals nicht von seinem Weg abbringen lassen. Aber er war auch immer sehr selbstkritisch. Fehler hat er zuerst bei sich gesucht.

Bobic gilt als jemand, der deutlich seine Meinung sagt. Damit kommen nicht alle klar.

Solche Leute haben immer Probleme – weil viele ganz einfach anderer Meinung sind.

Gab es mal Krach zwischen Ihnen?

Nie.

Und haben Sie noch Kontakt zu ihm?

Eigentlich nicht. Aber wenn wir uns sehen, ist es immer lustig.

Werden Sie das Trikot mit ihm tauschen?

In der Oberliga werden keine Trikots getauscht. Wir haben nur einen Satz.

Aber Sie sind der Geschäftsführer.

Vielleicht machen wir am Samstag eine Ausnahme. Aber ich weiß ja gar nicht, ob Fredi mein Trikot überhaupt will.

Die Fragen stellte Stefan Hermanns.

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