Sport : Mit reichlich Toren beschenkt

Bayern München schockt den chancenlosen Aufsteiger Freiburg mit einem 6:0-Sieg

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Freiburg (dpa). Der FC Bayern München hat sich mit einem ToreFeuerwerk in die Winterpause verabschiedet. Mit dem 6:0-Sieg gegen den völlig überforderten Aufsteiger SC Freiburg unterstrich der Rekordmeister zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde, dass er auch in dieser Saison ein ernsthafter Titelkandidat bleibt.

Martin Demichelis, Hasan Salihamidzic, Roy Makaay, Claudio Pizarro und Piotr Trochowski erzielten vor 25000 Zuschauern im ausverkauften Dreisamstadion die Tore und brachten den Freiburgern die höchste Heimniederlage in der Bundesliga bei. Die Mannschaft von Trainer Volker Finke hatte im Dreisamstadion in dieser Saison zuvor nur gegen Werder Bremen verloren. 19 der 21 Punkte holte der bestplatzierte Aufsteiger zu Hause.

Doch gegen die Bayern hat Freiburg eine Schwäche. Der letzte Sieg gegen den Favoriten gelang am 9. März 1996 (3:1). Vor vier Jahren kassierten die Breisgauer in München auch ihre höchste Auswärts-Niederlage in der Bundesliga (1:6). Nach dem letzten Heimspiel gegen Stuttgart am Samstag (1:0) hatten die Bayern ihre Fans mit einem echten Feuerwerk vor der Weihnachtspause überrascht, die Tore zum Fest wurden nun auswärts nachgeliefert. Auch ohne Michael Ballack (Gelb-Sperre), Bixente Lizarazu (Grippe), Sammy Kuffour, Robert Kovac (beide verletzt) sowie den werdenden Vater Roque Santa Cruz beherrschte die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld den Gegner fast nach Belieben.

Der Widerstand der Gastgeber, die sich in der ersten Halbzeit nicht eine Chance erspielten, war schon nach dem frühen Rückstand gebrochen. Demichelis köpfte eine Ecke von Zé Roberto nach sieben Minuten ins Tor. Mit seinem ersten Bundesliga-Treffer machte sich der Argentinier vier Tage vor seinem 23. Geburtstag selbst das schönste Geschenk.

Obwohl die Bayern in der zweiten Halbzeit nur noch lässig-locker zu Werke gingen, reichte das gegen die konsternierten Freiburger. Es war bezeichnend für das gesamte Spiel, dass für die erste Möglichkeit der Platzbesitzer ein Bayern-Spieler sorgte: Thomas Linke setzte einen Kopfball neben das eigene Tor.

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