Sport : Mit Wind zum Cut

Kaymer hat in Florida wieder alle Chancen.

Ponte Vedra Beach - Der erste Turniertag hatte offenbar nur zur Akklimatisierung gedient, am zweiten lief es schon besser. Martin Kaymer hat nach einer starken zweiten Runde bei der hochklassig besetzten Players Championship in Florida doch noch gute Chancen auf den Cut. Nach einer mäßigen Auftaktrunde am Donnerstag spielte Deutschlands Golfstar in der Vormittagsgruppe am Freitag (Ortszeit) eine 69er Runde auf dem schwierigen Par-72-Kurs in Ponte Vedra Beach. Der 27-Jährige aus Mettmann liegt damit nach zwei Turniertagen bei insgesamt 142 Schlägen (73+69). Der vorausgesagte Cut war vor dem Start der Nachmittagsgruppe bei 144 Schlägen. Zum Auftakt war Kaymer nur eine durchschnittliche 73er-Runde gelungen. Beim Traditionsturnier am Sitz der amerikanischen Tour PGA spielte Kaymer eine hervorragende zweite Runde. Bei Sonnenschein und leichtem Wind gelangen ihm fünf Birdies. Ein Bogey und ein Doppel-Bogey an Loch 13 verhinderten allerdings ein noch besseres Abschneiden.

Schwierigkeiten hatten derweil der aktuelle Weltranglistenerste sowie ein ehemaliger: Tiger Woods bangt um die Teilnahme an den beiden Schlusstagen des mit 9,5 Millionen Dollar dotierten Turniers. Der US-Star lag nach der ersten Runde am Donnerstag nur auf Rang 100. „Es war sicherlich nicht der beste Start. Es gibt solche Tage“, sagte er. Der 14-malige Sieger bei Major-Turnieren hatte schon am vergangenen Wochenende auf der PGA-Tour den Cut verpasst.

Rory McIlroy enttäuschte ebenso. Der Weltranglistenerste leistete sich nach einem 72er-Auftakt im zweiten Durchgang 76 Versuche. Mit 148 Schlägen scheiterte er deutlich am Cut. Für den Nordiren war es der dritte Cut in Serie, den er bei der Players Championship verpasste.

Die ersten Ränge bei dem Turnier im US-Bundesstaat Florida waren nach zwei Durchgängen in US-amerikanischer Hand. Zach Johnson, Kevin Na und Matt Kuchar lagen mit 136 Schlägen gleichauf, Harris English folgte mit einem Schlag mehr auf Rang vier. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 1,7 Millionen Dollar. dpa

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