Montagsspiel der Zweiten Liga : Duisburg und Cottbus spielen für Hertha

Erst führt Cottbus, später dann Duisburg. Doch am Ende trennen sich Herthas Konkurrenten um den Aufstieg in einem temporeichen Zweitliga-Spiel 2:2-Unentschieden.

Goran Sukalos Flugeinlage wird vom Cottbuser Roger interessiert beobachtet.
Goran Sukalos Flugeinlage wird vom Cottbuser Roger interessiert beobachtet.Foto: dpa

Der MSV Duisburg und Energie Cottbus können die Niederlage von Hertha BSC am Freitag in Osnabrück nur bedingt ausnutzen. Vor 10.667 Zuschauern im Duisburger Stadion trennten sich die beiden Verfolger der Berliner leistungsgerecht 2:2 (1:1). Für die Lausitzer waren Emil Jula (21. Minute) und Nils Petersen (73.) erfolgreich. Für die Hausherren trafen Olcay Sahan (38.) und Stefan Maierhofer (70./Foulelfmeter). Der MSV, der seine zuvor makellose Bilanz von sechs Heimsiegen in dieser Saison nicht ausbauen konnte, hat auf dem dritten Tabellenplatz jetzt drei Punkte Rückstand auf Hertha BSC, Cottbus liegt einen Platz dahinter fünf Punkte hinter dem dem Tabellenzweiten.

In einer temporeichen und phasenweise hektisch geführten Partie erarbeitete sich der MSV mehr Spielanteile. Duisburg suchte die Offensive, agierte zunächst aber nicht effektiv genug. Maierhofer (6.) setzte einen Kopfball ans Außennetz, einen Distanzschuss von Julian Koch (14.) konnte Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum entschärfen. Besser machten es die Cottbuser. Nachdem Petersen (20.) sein Ziel knapp verfehlt hatte, schloss Jula eine gute Kombination zur Gäste-Führung ab.

Nach dem Rückstand intensivierte Duisburg seine Bemühungen. Kirschbaum parierte zwar gute Chancen durch Branimir Bajic (25.) und Maierhofer (34.), war gegen Sahans Flachschuss nach Flanke von Filip Trojan aber machtlos. Im zweiten Abschnitt drängte der MSV anfangs weiter. Goran Sukalo (61.) setzte einen Kopfball neben das Tor, ehe Maierhofer per Foulelfmeter das 2:1 erzielte. Cottbus steckte aber nicht auf und nutzte einen Fehler in der Duisburger Defensive durch Petersen zum Ausgleich. Für den Energie-Stürmer war es das zehnte Saisontor. (dpa)

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