Sport : Motorrad-WM: Waldmann nur auf Rang fünf

Der Ennepetaler, der im Vorjahr auf dem gleichen Kurs knapp den Sieg verpasst hatte, wurde mit seiner Aprilia von Platz drei auf Rang acht durchgereicht und musste sich am Ende mit Platz fünf begnügen. "Ich war an der Vierer-Gruppe dran. Habe dann aber zwei kleine Fehler gemacht, da waren die anderen weg und ich wollte nicht mit Gewalt die Lücke schließen", bilanzierte Waldmann, der um einen besseren Vertrag für die kommende Saison kämpft. Immerhin sammelte er elf Zähler für die WM-Wertung.

Der Japaner Shinya Nakano sorgte beim Großen Preis der Tschechischen Republik für den ersten Yamaha-Erfolg seit zwölf Jahren in der Viertelliter-Klasse. Der Weltranglisten-Zweite setzte sich auf dem 5,4 km langen Kurs vor seinem Landsmann Tohru Ukawa (Honda) und dem WM-Spitzenreiter Olivier Jacque (Frankreich/Yamaha) durch. Im 250-er Gesamtklassement bleibt Waldmann mit 108 Punkten Fünfter.

Noch schlimmer als Waldmann erwischte es Marken-Kollege Klaus Nöhles (Nettelthal) am Start. Der Überraschungs-Fünfte vom Sachsenring blieb auf seiner zehnten Startposition mit abgewürgtem Motor stehen und musste sein Gefährt anschieben. Am Ende reichte es noch für Platz neun. Der nach seiner Verletzung wieder genesene Alexander Hofmann (Bochum/Aprilia) fuhr auf Rang 19.

Vom Pech verfolgt war Steve Jenkner aus Hohenstein-Ernstthal. Der Honda-Pilot kämpfte sich in der Achtelliter-Klasse nach einem schlechten Start, wo er um fünf Plätze zurück fiel, bis auf Position sechs vor. Doch in der vorletzten Runde rutschte ihm beim Anbremsen das Vorderrad weg und er landete unverletzt im Kiesbett. Damit fiel der Sachse (54 Punkte) in der Gesamtwertung auf Rang zwölf zurück.

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